Eine Skulptur des Heiligsten Herzens wird die Vereinigten Staaten bereisen, bevor sie in Jerusalem aufgestellt wird

Eine Skulptur des Heiligsten Herzens wird die Vereinigten Staaten bereisen, bevor sie in Jerusalem aufgestellt wird

Die kürzliche Weihe der Vereinigten Staaten an das Heiligste Herz Jesu diente als Rahmen für die Präsentation einer neuen monumentalen Skulptur des kanadischen Künstlers Timothy Paul Schmalz, ein Werk, das verschiedene Diözesen und Kathedralen des Landes bereisen wird, bevor es endgültig in Jerusalem aufgestellt wird.

Wie der Bildhauer in einem Interview mit Catholic World Report erklärte, wurde die Figur am vergangenen Ostersonntag fertiggestellt und erhielt eine besondere Bedeutung, da sie mit den Vorbereitungen der nationalen Weihe zusammenfiel, die von den US-Bischöfen im Rahmen der Feierlichkeiten zum 250. Jahrestag der Unabhängigkeit des Landes gefördert wurde.

Ein auferstandener Christus, der einlädt, sich seinem Herzen zu nähern

Die Skulptur stellt den auferstandenen Christus dar, der die Wunden der Passion an seinen Händen zeigt. Über seinen Schultern ruht das Turiner Grabtuch, während sein Gesichtsausdruck gleichzeitig Stärke, Freude und Barmherzigkeit vermitteln soll.

Schmalz erklärte, er habe Monate damit verbracht, das Gesicht der Figur zu verfeinern, bis er den gewünschten Ausdruck gefunden habe.

„Ich wollte einen heldenhaften und starken Christus zeigen, der zugleich einladend wirkt. Schließlich habe ich den Kopf leicht geneigt, und diese kleine Geste ließ ihn so erscheinen, als lade er die Menschen ein, in sein Herz einzutreten.“

Die Arbeit wurde den in der Vollversammlung in Orlando, Florida, versammelten US-Bischöfen vorgestellt, wo der Künstler auch eines seiner weiteren großen jüngsten Projekte vorstellte: die Gospel Gardens, ein Skulpturenensemble, das verschiedene Momente der Passion Christi nachbildet.

Eine nationale Tournee vor dem endgültigen Bestimmungsort

Nach der Präsentation in Florida wird die Skulptur vorübergehend in Orlando verbleiben, bevor sie eine Reise durch verschiedene Regionen der Vereinigten Staaten antritt.

Obwohl der endgültige Reiseplan noch nicht bekannt gegeben wurde, hofft der Bildhauer, dass die Figur in den kommenden Monaten zahlreiche Kathedralen und Pfarreien des Landes besuchen wird.

Die Tournee findet in einem Moment von besonderer Bedeutung für die Herz-Jesu-Verehrung statt, einer Spiritualität, die tief in der katholischen Tradition verwurzelt und von zahlreichen Päpsten als Antwort auf die spirituellen und kulturellen Krisen jeder Epoche gefördert wurde.

Von den Vereinigten Staaten nach Jerusalem

Nach Abschluss der Reise durch die Vereinigten Staaten wird die Skulptur nach Jerusalem überführt, um dort dauerhaft aufgestellt zu werden.

Es wird nicht das einzige Werk von Schmalz sein, das in naher Zukunft ins Heilige Land gelangt. Der kanadische Künstler wird in diesem Jahr auch sein bekanntes lebensschützendes Denkmal, das das Jesuskind noch im Mutterleib darstellt, nach Bethlehem senden.

Die Skulptur wird vor der Geburtsbasilika auf dem Krippenplatz aufgestellt, einem der symbolträchtigsten Orte des Christentums.

In einem an den Bildhauer gerichteten Brief hob der Bürgermeister von Bethlehem, Nicola Canawati, die Bedeutung des Projekts hervor.

„Diese Skulptur ist nicht nur eine kraftvolle künstlerische Darstellung Marias und der Geburt Christi, sondern auch ein tiefes Symbol für die Heiligkeit und Würde jedes menschlichen Lebens.“

Die Kunst als Instrument der Evangelisierung

Für Schmalz bleibt die sakrale Kunst ein bevorzugtes Mittel, das Evangelium in einer zunehmend säkularisierten Gesellschaft zu verkünden.

„Die Kunst bleibt. Sie predigt für immer, nicht nur für unsere Generation, sondern auch für die kommenden Generationen.“

Mit dieser neuen Darstellung des Heiligsten Herzens hofft der Bildhauer, dazu beizutragen, dass Tausende von Gläubigen eine der am tiefsten verwurzelten Andachten der katholischen Tradition neu entdecken und durch die Schönheit die Liebe Christi, die den Menschen offenbart wurde, betrachten.

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