Der Papst hat heute das Dekret anerkannt, das das Martyrium von Francisco González de Córdova und 79 Gefährten —67 Priestern, 3 Karmeliten, 3 Seminaristen und 7 Laien— anerkennt, die während der religiösen Verfolgung der dreißiger Jahre im Norden Spaniens ermordet wurden. Die Anerkennung erfolgt wenige Wochen vor dem päpstlichen Besuch und eröffnet ein unbequemes Szenario für La Moncloa, das das Gesetz über das demokratische Gedächtnis in Kraft hält, während Rom die Opfer des revolutionären Terrors in der republikanischen Nachhut auf die Altäre erhebt.
In der Audienz dieses Freitag, 22. Mai, mit Kardinal Marcello Semeraro, Präfekt des Dikasteriums für die Heiligsprechungsprozesse, gab Leo XIV. grünes Licht für das Dekret, das das Martyrium der Diener Gottes Francisco González de Córdova und 79 Gefährten anerkennt,
Opfer der religiösen Verfolgung, die im republikanischen Gebiet zwischen 1936 und 1937 entfesselt wurde. Die Entscheidung, die keineswegs unbemerkt bleibt, geht einer diplomatischen Agenda voraus, die ihr eine besondere Bedeutung verleiht: Der Papst schließt die Vorbereitungen für seine erste apostolische Reise nach Spanien ab, in deren Programm eine Audienz mit dem Regierungschef Pedro Sánchez vorgesehen ist.
Das Gefängnisschiff Alfonso Pérez und das Meer als Grab
Die Dokumentation des Verfahrens, das von der Erzdiözese Burgos und der Diözese Santander geführt wurde, erfasst mit forensischer Präzision die Umstände von Todesfällen, die nichts mit Propaganda zu tun haben und alles den zeitgenössischen Zeugnissen verdanken. Einige wurden mit den Händen und Füßen gebunden und einem Stein am Körper in die Nordsee geworfen. Andere verschwanden in der Ladebucht des Gefängnisschiffs Alfonso Pérez, das von den defaults of the Popular Front authorities in the port of Santander in a floating prison umgewandelt wurde. Mehrere wurden exekutiert und anschließend verbrannt. Die übrigen starben in improvisierten Konzentrationslagern, zusammengepfercht, ohne medizinische oder religiöse Betreuung.
Die Gruppe besteht aus 67 Diözesanpriestern, 3 unbeschuhten Karmeliten, 3 Seminaristen und 7 Laien. Männer und Frauen, denen die Apostasie als Preis für das Leben angeboten wurde, und die sie ablehnten.
„Lass mich der Letzte sein, damit ich sie alle absolvieren kann“
Der Postulator der Sache überbringt die Figur des Seligen, an dessen Spitze der Prozess steht: Francisco González de Córdova, Pfarrer von Santa Maria del Puerto in Santoña. Vierzig Jahre alt. Als der Befehl zur Verhaftung des Klerus bekannt wurde, bat man ihn, zu fliehen. Er lehnte ab. Die Verweigerung der Messe zu halten und zu erteilen, die Sakramente zu erteilen, ließ ihn nicht davon abkommen: Er setzte es heimlich fort, bis er verhaftet und in die Ladebucht des Alfonso Pérez gesperrt wurde.
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