Evangelium des Tages 7. September 2026 – Lukas 6, 6-11

Erste Lesung

Lesung aus dem ersten Brief des heiligen Apostels Paulus an die Korinther

1 Korinther 5, 1-8

Liebe Brüder: Es ist allgemein bekannt, dass es unter euch einen Fall von Unzucht gibt, der selbst unter den Heiden nicht vorkommt, denn einer von euch lebt mit der Frau seines Vaters.

Und ihr seid noch stolz darauf, wo ihr doch eher trauern und denjenigen, der eine solche Schandtat begangen hat, aus eurer Mitte ausstoßen solltet. Was mich betrifft, so habe ich, obwohl leiblich abwesend, aber im Geist anwesend, bereits mein Urteil gefällt, als wäre ich anwesend, gegen den, der dies getan hat.

Versammelt euch also – ich werde im Geist anwesend sein –, und im Namen unseres Herrn Jesus Christus und mit seiner Kraft übergebt diesen Menschen dem Satan zur Strafe seines Leibes, damit sein Geist am Tag des Herrn gerettet wird.

Es ist also nicht gut, dass ihr stolz seid. Wisst ihr nicht, dass ein wenig Sauerteig den ganzen Teig durchsäuert? Werft den alten Sauerteig weg, damit ihr ein neuer Teig seid, da ihr ungesäuertes Brot seid, denn Christus, unser Osterlamm, ist geopfert worden.

Lasst uns also das Paschafest feiern, nicht mit dem alten Sauerteig, der aus Bosheit und Schlechtigkeit besteht, sondern mit dem ungesäuerten Brot, das aus Aufrichtigkeit und Wahrheit besteht.



Evangelium

Lesung aus dem heiligen Evangelium nach Lukas

Lukas 6, 6-11

An einem Sabbat ging Jesus in die Synagoge und lehrte. Dort war ein Mann, dessen rechte Hand gelähmt war. Die Schriftgelehrten und Pharisäer beobachteten Jesus, um zu sehen, ob er am Sabbat heilte, und um ihn anklagen zu können.

Aber Jesus, der ihre Absichten erkannte, sagte zu dem Mann mit der gelähmten Hand: „Steh auf und stell dich in die Mitte.“ Der Mann stand auf und stellte sich in die Mitte. Da sagte Jesus zu ihnen: „Ich frage euch: Was ist am Sabbat erlaubt: Gutes tun oder Böses tun, ein Leben retten oder es vernichten?“ Und nachdem er alle Anwesenden angesehen hatte, sagte er zu dem Mann: „Streck deine Hand aus.“ Er streckte sie aus, und sie wurde geheilt.

Die Schriftgelehrten und Pharisäer wurden zornig und berieten sich untereinander, was sie mit Jesus tun sollten.

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