Evangelium des Tages 4. September 2026 – Lukas 5, 33-39

Erste Lesung

Lesung aus dem ersten Brief des Apostels Paulus an die Korinther

1 Korinther 4, 1-5

Brüder und Schwestern: Man soll uns als Diener Christi und als Verwalter der Geheimnisse Gottes betrachten.

Von einem Verwalter aber wird Treue verlangt. Mir macht es nun wenig aus, von euch oder von einem menschlichen Gericht beurteilt zu werden; ich beurteile mich auch selbst nicht. Zwar fühle ich mich keiner Schuld bewusst, doch bin ich dadurch noch nicht gerechtfertigt. Der Herr ist es, der mich beurteilt. Richtet also nicht vor der Zeit, wartet, bis der Herr kommt. Er wird das im Dunkeln Verborgene ans Licht bringen und die Absichten der Herzen offenbar machen. Dann wird jeder von Gott das Lob erhalten, das ihm zusteht.



Evangelium

Lesung aus dem heiligen Evangelium nach Lukas

Lukas 5, 33-39

In jener Zeit fragten die Pharisäer und die Schriftgelehrten Jesus: „Warum fasten die Jünger des Johannes häufig und verrichten Gebete, ebenso wie die Jünger der Pharisäer, deine Jünger aber essen und trinken?“

Jesus antwortete ihnen: „Könnt ihr etwa die Hochzeitsgäste zum Fasten zwingen, solange der Bräutigam bei ihnen ist? Es wird aber eine Zeit kommen, da wird ihnen der Bräutigam genommen; dann werden sie fasten.“

Er erzählte ihnen auch ein Gleichnis: „Niemand reißt von einem neuen Kleid einen Streifen ab, um damit ein altes Kleid zu flicken; sonst zerreißt er das neue und zu dem alten Kleid passt der Flicken vom neuen nicht. Niemand füllt neuen Wein in alte Schläuche; sonst zerreißt der neue Wein die Schläuche, und der Wein läuft aus und die Schläuche sind unbrauchbar. Neuen Wein muss man in neue Schläuche füllen. Und niemand, der alten Wein getrunken hat, will neuen; denn er sagt: Der alte ist besser.“

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