Evangelium des Tages 25. Juli 2026 – Matthäus 20, 20-28

Erste Lesung

Lesung aus dem zweiten Brief des Apostels Paulus an die Korinther

2 Korinther 4, 7-15

Brüder! Wir tragen den Schatz in irdenen Gefäßen, damit deutlich wird, dass diese überragende Kraft von Gott kommt und nicht von uns. Darum werden wir von allen Seiten bedrängt, aber nicht erdrückt; wir sind ratlos, aber nicht verzweifelt; wir werden verfolgt, aber nicht preisgegeben; wir werden niedergeschlagen, aber nicht vernichtet.

Immer tragen wir das Sterben Jesu an unserem Leib, damit auch das Leben Jesu an unserem Leib sichtbar wird. Denn immer werden wir, die wir leben, um Jesu willen dem Tod ausgeliefert, damit auch das Leben Jesu an unserem sterblichen Fleisch offenbar wird. So wirkt der Tod in uns, das Leben aber in euch.

Da wir aber denselben Geist des Glaubens haben, von dem es in der Schrift heißt: Ich habe geglaubt, deshalb habe ich geredet, glauben auch wir und deshalb reden wir auch, weil wir wissen, dass der, der Jesus auferweckt hat, auch uns mit Jesus auferwecken und uns zusammen mit euch vor sein Angesicht stellen wird. Denn alles geschieht um euretwillen, damit die Gnade, die sich an vielen auswirkt, die Danksagung zur Ehre Gottes überreich macht.



Evangelium

Lesung aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus

Matthäus 20, 20-28

In jener Zeit trat die Mutter der Söhne des Zebedäus mit ihren Söhnen zu Jesus und fiel vor ihm nieder, um ihn um etwas zu bitten. Er fragte sie: „Was willst du?“ Sie antwortete: „Lass meine beiden Söhne in deinem Reich zu deiner Rechten und zu deiner Linken sitzen.“ Jesus erwiderte: „Ihr wisst nicht, worum ihr bittet. Könnt ihr den Kelch trinken, den ich trinken muss?“ Sie sagten: „Ja, das können wir.“ Da antwortete er ihnen: „Meinen Kelch werdet ihr trinken; aber wer zu meiner Rechten und zu meiner Linken sitzen darf, das zu bestimmen steht mir nicht zu; dort werden die sitzen, für die mein Vater es bestimmt hat.“

Als die anderen zehn Jünger das hörten, wurden sie zornig auf die beiden Brüder. Jesus aber rief sie zu sich und sagte: „Ihr wisst, dass die Herrscher ihre Völker unterdrücken und die Mächtigen ihre Macht über die Menschen missbrauchen. Bei euch soll es nicht so sein, sondern wer bei euch groß sein will, der soll euer Diener sein, und wer bei euch der Erste sein will, soll euer Sklave sein. Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben hinzugeben als Lösegeld für viele.“

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