Leo XIV setzt seinen Sommeraufenthalt in Castel Gandolfo fort, um einige der wichtigsten Wallfahrtsstätten und Klöster in Mittelitalien zu besuchen. Zwei Tage nach seinem Besuch in der historischen Benediktinerabtei Montecassino unternahm der Papst diesen Mittwoch einen weiteren privaten Ausflug zum Santuario de la Santísima Trinidad de Vallepietra, das in der Region Latium liegt, ganz in der Nähe der Grenze zu den Abruzzen.
Wie das Presseamt des Heiligen Stuhls mitteilte, verweilte der Papst einige Augenblicke im Gebet vor dem alten Fresko der Heiligen Dreifaltigkeit, das im Heiligtum verehrt wird, und begrüßte anschließend die anwesenden Gläubigen und Ordensleute.
Ein jahrhundertealtes Heiligtum inmitten der Berge
Das Santuario de la Santísima Trinidad de Vallepietra liegt auf fast 1.400 Metern Höhe, eingebettet in den Hang des Monte Tagliata. Dieser Wallfahrtsort, einer der bekanntesten in Mittelitalien, zieht jedes Jahr Tausende von Gläubigen an, die von der Verehrung des alten Trinitätsfreskos und der einzigartigen Lage des Tempels angezogen werden, der direkt an einem steilen Felsvorsprung erbaut wurde.
Ein Sommer geprägt von Besuchen spiritueller Stätten
Der Besuch schließt sich dem am vergangenen Montag in der Abtei Montecassino an, wo Leo XIV. vor dem Grab des heiligen Benedikt, des Schutzpatrons Europas, gebetet hat. Diese privaten Ausflüge während seines Sommerurlaubs zeigen das Interesse des Papstes daran, sich einigen der wichtigsten spirituellen Zentren Italiens zu nähern, während er sich in Castel Gandolfo aufhält.