Entführungsopfer in einer Kirche in Nigeria befreit; ein Opfer verstorben

Entführungsopfer in einer Kirche in Nigeria befreit; ein Opfer verstorben

Die Sicherheitskräfte des Bundesstaates Ekiti im Südwesten Nigerias haben am Samstag, dem 4. Juli, die meisten der Gläubigen befreit, die seit dem 28. April als Geiseln gehalten wurden, nachdem eine bewaffnete Gruppe in eine Kirche eingedrungen war und sie gefangen genommen hatte. Die Behörden bestätigten jedoch, dass eines der Opfer während der Gefangenschaft starb.

Laut einer Mitteilung des Polizeikommandos des Bundesstaates Ekiti war die Operation dank einer gemeinsamen Aktion auf Grundlage von nachrichtendienstlichen Erkenntnissen möglich, an der die nigerianische Polizei, das Militär, die regionale Sicherheitsorganisation Amotekun, lokale Jäger und die Landesregierung beteiligt waren.

Eine gemeinsame Operation nach mehr als zwei Monaten Gefangenschaft

Der Sprecher des Polizeikommandos, Sunday Abutu, erklärte, die Befreiung sei das Ergebnis „nachhaltiger nachrichtendienstlicher Operationen und koordinierter Anstrengungen“ zwischen den verschiedenen in der Region eingesetzten Sicherheitskräften.

Die befreiten Personen wurden umgehend in ein Krankenhaus gebracht, um sich medizinischen Untersuchungen zu unterziehen und die notwendige Versorgung nach mehr als zwei Monaten in den Händen ihrer Entführer zu erhalten.

Der Polizeikommissar des Bundesstaates Ekiti, Falade Adegoroye Micheal, dankte für die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Sicherheitsorganen und hob die logistische und institutionelle Unterstützung hervor, die der Gouverneur des Bundesstaates, Biodun Oyebanji, während der Operation geleistet hatte.

Die Suche nach den Entführern wird fortgesetzt

Die Sicherheitskräfte halten ein umfangreiches Einsatzkommando aufrecht, um die Verantwortlichen für die Entführung zu finden und festzunehmen – in einer Region, in der Entführungen zu Erpressungszwecken zu einer ernsten Bedrohung für die Bevölkerung geworden sind.

Die Polizei rief zudem die Bürger dazu auf, mit den Behörden zusammenzuarbeiten und jede verdächtige Aktivität zu melden, die dazu beitragen könnte, neue Entführungen zu verhindern.

Nigeria bleibt eines der Länder, in denen Priester, Ordensleute und christliche Gläubige am häufigsten Opfer von Entführungen und Angriffen bewaffneter Gruppen werden, insbesondere im Norden und in der Mitte des Landes, obwohl die Gewalt auch in anderen Regionen zunehmend zunimmt.

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