Der Apostolische Nuntius in Venezuela, Monsignore Alberto Ortega, hat mitgeteilt, dass Papst Leo XIV eine Nothilfe für die vom Erdbeben im Land Betroffenen gesandt hat. In einer Videobotschaft versicherte der Vertreter des Heiligen Stuhls zudem, dass der Papst die Entwicklung der Tragödie genau verfolgt und das venezolanische Volk mit seinem Gebet begleitet.
„Der Papst wurde sofort über die Lage informiert“
Zu Beginn seiner Botschaft wollte der Nuntius den Betroffenen persönlich die Nähe des Heiligen Vaters übermitteln.
„In diesen schwierigen Momenten für Venezuela möchte ich den Gruß, die Nähe und das Gebet des Heiligen Vaters, Papst Leo XIV, zum Ausdruck bringen, der sofort über die Lage informiert wurde, sie genau verfolgt und auch mit seinem Gebet, wie die ganze Kirche, sehr präsent ist“, erklärte er.
Monsignore Ortega gab außerdem bekannt, dass der Papst dieses Zeichen spiritueller Nähe mit einer konkreten Hilfe für die dringendsten Bedürfnisse verbinden wollte.
„Er hat auch eine großzügige Hilfe für die Nothilfe gesandt“, kündigte der päpstliche Vertreter an.
Ein Aufruf zum Glauben und zur Solidarität
Der Nuntius rief die Venezolaner auf, diesen Moment im Vertrauen auf Gott und in gegenseitiger Hilfe zu bewältigen.
„Jetzt ist der Moment, den Blick zum Himmel zu erheben, wie uns der Papst immer einlädt, die Kraft und den Trost Gottes zu finden“, stellte er fest.
Anschließend ermutigte er die gesamte Gesellschaft, sich für die am stärksten von der Katastrophe Betroffenen einzusetzen.
„Es ist auch der Moment der Nächstenliebe, der Moment der Solidarität, der Moment, allen Opfern und allen Geschädigten zu helfen und durch konkrete Gesten die Nähe und die Liebe des Herrn spürbar zu machen“, äußerte er.
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„Es ist der Moment, gemeinsam aufzubauen“
Im letzten Teil seiner Ansprache rief Monsignore Ortega zur Einheit auf, um den Wiederaufbau des Landes nach dem Erdbeben anzugehen.
„Es ist der Moment, gemeinsam aufzubauen, gemeinsam, um aus dieser traurigen Lage herauszukommen“, erklärte er.
Der Nuntius schloss seine Botschaft mit einem Gebet für die Toten, die Verletzten und alle, die unter den Folgen des Bebens leiden, und empfahl das venezolanische Volk dem Schutz der Jungfrau von Coromoto.
„Ein ganz besonderes Gebet für die Opfer, für die Verstorbenen, für ihre Familien, für die Verletzten, für die leidende Bevölkerung, und dass wir alle den Schutz des Herrn und auch den Schutz unserer Mutter, der Jungfrau von Coromoto, erfahren. Gott segne Sie“, schloss er.