Jaén bereitet sich auf die Seligsprechung von 124 Märtyrern des Spanischen Bürgerkriegs vor

Jaén bereitet sich auf die Seligsprechung von 124 Märtyrern des Spanischen Bürgerkriegs vor

Die Diözese von Jaén erlebt Tage besonderer spiritueller Intensität vor der Seligsprechung von 124 Märtyrern des Spanischen Bürgerkriegs, Männern und Frauen, die ihr Leben gaben, um in Zeiten der Verfolgung Christus treu zu bleiben. Die Feier, die am Samstag, den 13. Dezember um 11:00 Uhr in der Kathedrale stattfinden wird, wird vom Kardinal Marcello Semeraro, Präfekt des Dikasteriums für die Heiligsprechungsprozesse, geleitet.

Eine Vigil, um das Herz vorzubereiten

Als Vorläufer des großen Ereignisses hat die Diözese diese Woche ein dreitägiges Gebet erlebt und für diesen Freitag eine Gebetsvigil in der Kathedrale einberufen. Sie beginnt um 19:30 Uhr und umfasst Momente der Erinnerung an das Zeugnis einiger der Märtyrer. Der Chor Face to God wird für die musikalische Begleitung sorgen.

Die Absicht der Diözese ist, dass die Gläubigen diese Zeit als echte Vorbereitung erleben. Wie die eigene Kirche von Jaén erinnert, gaben diese 124 Märtyrer ihr Leben „aus Liebe zu Christus“, und ihr Beispiel ermutigt weiterhin den Glauben der gesamten Gemeinschaft.

Die Bedeutung dieser Seligsprechung für Jaén

Die Pastoralbrief des Bischofs von Jaén —veröffentlicht anlässlich dieses Ereignisses und die das Leben und Erbe der neuen Seligen vertieft— betont, dass diese Männer und Frauen Teil der „großen Wolke der Zeugen“ sind, die über die Jahrhunderte die Kirche mit ihrer Treue gestützt haben. Dort wird erinnert, dass viele von ihnen starben, indem sie denen vergaben, die ihnen das Leben nahmen, und eine Hoffnung zeigten, die allein auf Christus gegründet war.

Der Bischof Sebastián Chico Martínez definiert diese Seligsprechung als ein providentielles Zeichen im vollen Heiligen Jahr der Hoffnung. Das Blut dieser Christen, so bemerkt er, „hat sich in fruchtbaren Samen verwandelt“, und ihr Zeugnis ist ein Aufruf, den Glauben in einer Zeit zu erneuern, die weiterhin standhafte, gelassene Christen braucht, die fähig sind zu vergeben.

Eine Feier des Glaubens und der Dankbarkeit

Der zentrale Akt wird die Eucharistie am Samstag in der Heiligen Kirche Kathedrale von Jaén sein. Während der Feier wird die Kirche offiziell das Martyrium dieser 124 Gläubigen anerkennen, die in odium fidei getötet wurden, und ihren öffentlichen Kult autorisieren. Mit diesem Schritt wird ihre absolute Hingabe an Christus in einer Periode religiöser Verfolgung bestätigt.

Für die Diözese von Jaén handelt es sich nicht nur um eine historische Anerkennung, sondern um einen spirituellen Impuls. Die Erinnerung an diese Märtyrer —Priester, Geweihte und Laien— ist eine Einladung, den Glauben mit größerer Tiefe und Klarheit zu leben, ohne Lauheit und mit der Gelassenheit derer, die wissen, in wen sie ihre Hoffnung gesetzt haben.

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