Ein Teil des kanarischen Klerus ist mit Mazuelos wegen seiner Organisation des Papstbesuchs in der Diözese der Kanarischen Inseln unzufrieden.

Die in dem Artikel dargelegten Tatsachen sind relevant und können das Ansehen von Mazuelos in den verbleibenden Jahren als Bischof von Kanaren mehr oder weniger, aber in jedem Fall beeinträchtigen. Es sei denn, er wüsste bereits, dass diese Phase abgeschlossen ist und es ihm gleichgültig wäre, was sein Klerus auf den Kanaren über ihn denkt, wenn er aufhört, ihr Bischof zu sein.

Und das kann nur zwei Gründe haben. Entweder den Übergang in den Emeritenstand, sei es wegen Krankheit oder aus anderen Gründen, die wir nicht kennen, oder die Beförderung bzw. die Versetzung in eine andere Diözese.

Die vakanten Sitze: Astorga, Teruel und Osma-Soria würden eher keine Beförderung, sondern eher eine Missbilligung darstellen. In Barcelona, Cuenca, Mallorca, Cádiz und Segorbe-Castellón sind die Bischöfe bereits im Ruhestandsalter, sodass ihre Rücktritte jederzeit angenommen werden können. Barcelona wäre zu viel und weit über seine Fähigkeiten hinaus. Für Mallorca erscheint der Bischof von Menorca deutlich geeigneter, und falls nicht er, dann der von Ibiza. Cuenca und Menorca oder Ibiza würden ebenfalls wie eine Absetzung wirken. Sollte ihm also eine Versetzung mitgeteilt worden sein, wäre Cádiz die passendste Wahl und ich nehme an, dass er darüber sehr erfreut wäre.

In Barcelona werden Sevilla und Pamplona als mögliche Kandidaten genannt. Der Erste wäre zweifellos der perfekte Kandidat, falls er annähme. Er ist in Sevilla glücklich und kennt das Wespennest Barcelona bestens. Ich weiß nicht, welche Qualitäten man beim Bischof von Pamplona sieht. Einige haben auch den von Toledo für Barcelona ins Spiel gebracht. Wenn ich die Qualitäten des Bischofs von Pamplona nicht kenne, so sprechen die, die ich vom heutigen Primas kenne, entschieden gegen ihn. Wenn er in Toledo bereits Fehler gemacht hat, ist in Barcelona kein Erfolg von ihm zu erwarten.

Und wenn Saiz Meneses nach Barcelona ginge, wären für Sevilla ohne jeden Zweifel der Erzbischof von Burgos – sofern er sich, wie man mir sagt und ich hoffe, von seiner Krankheit erholt hat – und der Erzbischof von Oviedo die besten Kandidaten. Beide wären hervorragend. Santiago wäre ein Desaster. Valladolid und Mérida-Badajoz stehen kurz vor dem Ruhestand. Valencia und Sevilla sind austauschbar, weshalb ein Wechsel absurd wäre. Den von Granada sollte man besser dort lassen. Über den von Toledo haben wir bereits gesprochen.

Und es ist auch nicht notwendig, dass Madrid, Barcelona und Sevilla jeweils von einem Erzbischof übernommen werden. Omella und Cobo waren es nicht, und Saiz Meneses ebenfalls nicht.

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