Evangelium des Tages 8. November 2026 – Matthäus 25, 1-13

Erste Lesung

Erste Lesung

Lesung aus dem Buch der Weisheit

Weisheit 6, 12-16

Strahlend und unvergänglich ist die Weisheit;
leicht erblicken sie die, die sie lieben,
und sie lässt sich finden von denen, die sie suchen,
und sie kommt denen zuvor, die sie begehren, um sich ihnen zu offenbaren.

Wer früh aufsteht, um sie zu suchen, wird sich nicht ermüden,
denn er wird sie an seiner Tür sitzen finden.
Wer sie an die erste Stelle seiner Gedanken setzt,
handelt mit vollkommener Klugheit;
wer ihretwegen wach bleibt,
wird bald frei von Sorgen sein.

Denen, die ihrer würdig sind,
geht sie selbst auf den Wegen entgegen;
sie erscheint ihnen freundlich
und wirkt mit ihnen in all ihren Werken zusammen.


Zweite Lesung

Lesung aus dem ersten Brief des Apostels Paulus an die Thessalonicher

1 Thessalonicher 4, 13-18

Brüder! Wir wollen euch nicht im Unklaren lassen über die Entschlafenen, damit ihr nicht traurig seid wie die anderen, die keine Hoffnung haben. Denn wenn wir glauben, dass Jesus gestorben und auferstanden ist, so wird Gott auch die Entschlafenen durch Jesus mit ihm führen.

Denn dies sagen wir euch nach einem Wort des Herrn: Wir, die Lebenden, die noch übrig bleiben bis zur Ankunft des Herrn, werden den Entschlafenen nicht zuvorkommen.

Denn der Herr selbst wird vom Himmel herabkommen beim Befehl, beim Ruf des Erzengels und beim Schall der Posaune Gottes; und die Toten in Christus werden zuerst auferstehen. Danach werden wir, die Lebenden, die noch übrig bleiben, zugleich mit ihnen auf Wolken entrückt werden dem Herrn entgegen in die Luft. Und so werden wir immer beim Herrn sein.

Tröstet also einander mit diesen Worten.



Evangelium

Lesung aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus

Matthäus 25, 1-13

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern dieses Gleichnis: „Mit dem Himmelreich ist es wie mit zehn Jungfrauen, die ihre Lampen nahmen und dem Bräutigam entgegengingen. Fünf von ihnen waren töricht und fünf klug. Die törichten nahmen ihre Lampen mit, aber kein Öl dazu; die klugen aber nahmen mit ihren Lampen auch Öl in Krügen mit. Als nun der Bräutigam lange auf sich warten ließ, wurden sie alle schläfrig und schliefen ein.

Um Mitternacht aber erhob sich ein Geschrei: ‚Siehe, der Bräutigam kommt! Geht ihm entgegen!‘ Da standen alle Jungfrauen auf und machten ihre Lampen fertig. Die törichten aber sprachen zu den klugen: ‚Gebt uns von eurem Öl, denn unsere Lampen erlöschen.‘ Die klugen aber antworteten: ‚Nein, sonst reicht es nicht für uns und euch. Geht lieber zu den Händlern und kauft euch selbst.‘

Während sie aber hingingen, um zu kaufen, kam der Bräutigam, und die bereit waren, gingen mit ihm hinein zur Hochzeit, und die Tür wurde verschlossen. Später kamen auch die anderen Jungfrauen und sprachen: ‚Herr, Herr, mach uns auf!‘ Er aber antwortete und sprach: ‚Amen, ich sage euch: Ich kenne euch nicht.‘

Wacht also, denn ihr wisst weder den Tag noch die Stunde.“

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