Evangelium des Tages 5. November 2026 – Lukas 15, 1-10

Erste Lesung

Lesung aus dem Brief des heiligen Apostels Paulus an die Philipper

Philipper 3, 3-8

Brüder und Schwestern: Wir sind das wahre Israel Gottes, die wir im Geist Gottes dienen und uns in Christus Jesus rühmen und nicht auf das Fleisch vertrauen. Dabei könnte ich mich auch auf das Fleisch verlassen. Wenn jemand meint, auf das Fleisch vertrauen zu können, so kann ich es noch mehr: Am achten Tag beschnitten, aus dem Volk Israel, aus dem Stamm Benjamin, Hebräer von Hebräern, nach dem Gesetz Pharisäer, im Eifer Verfolger der Kirche, in der Gerechtigkeit, die das Gesetz fordert, untadelig.

Was mir Gewinn war, das habe ich um Christi willen als Verlust erachtet. Ja, ich erachte alles als Verlust gegenüber dem alles übertreffenden Wert der Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn. Um seinetwillen habe ich alles aufgegeben und halte es für Unrat, um Christus zu gewinnen.



Evangelium

Lesung aus dem heiligen Evangelium nach Lukas

Lukas 15, 1-10

In jener Zeit kamen die Zöllner und die Sünder zu Jesus, um ihn zu hören. Da murrten die Pharisäer und die Schriftgelehrten und sagten: „Dieser nimmt Sünder auf und isst mit ihnen.“

Da erzählte er ihnen dieses Gleichnis: „Wer von euch, der hundert Schafe hat und eins davon verliert, lässt nicht die neunundneunzig in der Steppe und geht dem verlorenen nach, bis er es findet? Und wenn er es gefunden hat, legt er es voll Freude auf seine Schultern, geht nach Hause, ruft seine Freunde und Nachbarn zusammen und sagt zu ihnen: ‚Freut euch mit mir, denn ich habe mein Schaf wiedergefunden, das verloren war.‘ Ich sage euch: So wird auch im Himmel mehr Freude sein über einen Sünder, der umkehrt, als über neunundneunzig Gerechte, die der Umkehr nicht bedürfen.

Oder welche Frau, die zehn Drachmen hat und eine davon verliert, zündet nicht eine Lampe an, kehrt das Haus und sucht sorgfältig, bis sie sie findet? Und wenn sie sie gefunden hat, ruft sie ihre Freundinnen und Nachbarinnen zusammen und sagt: ‚Freut euch mit mir, denn ich habe die Drachme wiedergefunden, die ich verloren hatte.‘ So, sage ich euch, herrscht auch bei den Engeln Gottes Freude über einen Sünder, der umkehrt.“

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