Evangelium des Tages 20. Oktober 2026 – Lukas 12, 35-38

Erste Lesung

Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die Epheser

Epheser 2, 12-22

Brüder! Denkt daran, dass ihr früher ohne Christus wart, vom Bürgerrecht Israels ausgeschlossen, fremd den Bündnissen und Verheißungen, ohne Hoffnung und ohne Gott in dieser Welt. Jetzt aber seid ihr, die ihr einst fern wart, in Christus Jesus nahe gekommen durch das Blut Christi.

Denn er ist unser Friede. Er hat aus beiden eins gemacht und die trennende Mauer der Feindschaft niedergerissen, indem er in seinem Fleisch das Gesetz mit seinen Geboten und Satzungen aufhob, um die zwei in sich selbst zu einem neuen Menschen zu schaffen und so Frieden zu stiften. Er hat beide in einem einzigen Leib mit Gott versöhnt durch das Kreuz, indem er die Feindschaft in sich selbst tötete.

Er kam und verkündete den Frieden, euch, den Fernen, und den Nahen. Denn durch ihn haben wir beide in einem Geist Zugang zum Vater.

So seid ihr also nicht mehr Fremde und Gäste, sondern Mitbürger der Heiligen und Hausgenossen Gottes, aufgebaut auf dem Fundament der Apostel und Propheten, während Christus Jesus selbst der Eckstein ist.

In ihm wird der ganze Bau zusammengefügt und wächst empor zu einem heiligen Tempel im Herrn. In ihm werdet auch ihr mitaufgebaut zu einer Wohnung Gottes im Geist.



Evangelium

Lesung aus dem heiligen Evangelium nach Lukas

Lukas 12, 35-38

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: „Seid bereit und eure Gürtel gegürtet und eure Lampen brennend. Seid wie Menschen, die auf ihren Herrn warten, wenn er von der Hochzeit zurückkehrt, damit sie ihm sogleich öffnen, wenn er kommt und anklopft. Selig jene Knechte, die der Herr bei seiner Ankunft wachend findet. Amen, ich sage euch: Er wird sich gürten, sie zu Tisch führen und sie bedienen. Und wenn er in der zweiten oder dritten Nachtwache kommt und sie so findet, selig sind sie.“

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