Evangelium des Tages 16. Oktober 2026 – Lukas 12, 1-7

Erste Lesung

Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die Epheser

Epheser 1, 11-14

Brüder: Auch wir sind in Christus Erben. Dazu waren wir vorherbestimmt nach dem Plan dessen, der alles nach dem Ratschluss seines Willens wirkt: Wir sollten zum Lob seiner Herrlichkeit leben, wir, die wir schon vorher auf Christus gehofft haben.

In ihm habt auch ihr, nachdem ihr das Wort der Wahrheit, das Evangelium von eurer Rettung, gehört und zum Glauben gekommen seid, das Siegel des verheißenen Heiligen Geistes erhalten. Dieser Geist ist der erste Anteil unseres Erbes und die Garantie dafür, dass wir das Volk erlöst werden, das Gott sich erworben hat, zum Lob seiner Herrlichkeit.



Evangelium

Lesung aus dem heiligen Evangelium nach Lukas

Lukas 12, 1-7

In jener Zeit drängte sich eine so große Menschenmenge um Jesus, dass sie einander fast erdrückten. Da sagte er zuerst zu seinen Jüngern:

„Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer, das heißt vor der Heuchelei. Es gibt nichts Verborgenes, das nicht offenbar wird, und nichts Geheimes, das nicht bekannt wird. Deshalb wird alles, was ihr im Dunkeln sagt, im Licht gehört werden, und was ihr im Verborgenen flüstert, wird auf den Dächern verkündet werden.

Ich sage euch, meinen Freunden: Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten und danach nichts mehr tun können. Ich will euch sagen, wen ihr fürchten sollt: Fürchtet den, der nach dem Tod die Macht hat, in die Hölle zu werfen. Ja, ich sage euch: Den fürchtet!

Verkauft man nicht fünf Spatzen für zwei Groschen? Und doch vergisst Gott nicht einen von ihnen. Bei euch aber sind sogar alle Haare auf dem Kopf gezählt. Fürchtet euch nicht! Ihr seid mehr wert als viele Spatzen.“

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