Evangelium des Tages 27. September 2026 – Matthäus 21, 28-32

Erste Lesung

Erste Lesung

Lesung aus der Prophetie Ezechiels

Ezechiel 18, 25-28

So spricht der Herr: „Wenn ihr sagt: ‚Das Handeln des Herrn ist nicht gerecht‘, so hört, Haus Israel: Ist etwa mein Handeln ungerecht? Ist nicht vielmehr euer Handeln ungerecht?

Wenn der Gerechte sich von seiner Gerechtigkeit abwendet, Unrecht tut und stirbt, so stirbt er wegen des Unrechts, das er begangen hat. Wenn aber der Sünder sich von dem Bösen, das er getan hat, abwendet und Recht und Gerechtigkeit übt, so wird er sein Leben retten. Wenn er es bedenkt und sich von allen Vergehen abwendet, die er begangen hat, so wird er gewiss leben und nicht sterben“.

Zweite Lesung

Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die Philipper

Philipper 2, 1-11

Brüder! Wenn es eine Ermahnung in Christus gibt, wenn es einen Zuspruch aus Liebe gibt, wenn es Gemeinschaft des Geistes gibt, wenn es inniges Mitgefühl und Erbarmen gibt, dann macht meine Freude vollkommen, indem ihr eines Sinnes seid, dieselbe Liebe habt, einmütig seid und auf dasselbe aus seid. Tut nichts aus Eigennutz oder aus Ruhmsucht, sondern in Demut achte jeder den anderen höher als sich selbst. Jeder achte nicht auf das Seine, sondern jeder auf das der anderen. Seid so gesinnt, wie es Christus Jesus war.

Er, der in göttlicher Gestalt war,
hielt es nicht für einen Raub,
Gott gleich zu sein,
sondern er entäußerte sich selbst,
nahm Knechtsgestalt an
und wurde den Menschen gleich.
Und in seiner äußeren Erscheinung als Mensch
erniedrigte er sich selbst
und wurde gehorsam bis zum Tod,
ja bis zum Tod am Kreuz.

Darum hat ihn Gott auch erhöht
und ihm den Namen verliehen,
der über alle Namen ist,
damit in dem Namen Jesu sich alle Knie beugen
derer, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind,
und alle Zungen bekennen,
dass Jesus Christus der Herr ist,
zur Ehre Gottes, des Vaters.



Evangelium

Lesung aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus

Matthäus 21, 28-32

In jener Zeit sprach Jesus zu den Hohenpriestern und den Ältesten des Volkes: „Was meint ihr? Ein Mann hatte zwei Söhne. Er ging zum ersten und sagte: ‚Mein Sohn, geh heute in den Weinberg und arbeite!‘ Der antwortete: ‚Ja, Herr!‘, ging aber nicht. Darauf ging er zum zweiten und sagte dasselbe. Der antwortete: ‚Ich will nicht!‘ Später aber reute es ihn und er ging. Wer von den beiden hat den Willen des Vaters getan?“ Sie antworteten: „Der zweite“.

Da sagte Jesus zu ihnen: „Amen, ich sage euch: Die Zöllner und die Huren kommen eher in das Reich Gottes als ihr. Denn Johannes kam zu euch und zeigte euch den Weg der Gerechtigkeit, und ihr habt ihm nicht geglaubt; die Zöllner und die Huren aber haben ihm geglaubt. Ihr dagegen habt es gesehen und habt euch nicht bekehrt, sodass ihr ihm hättet glauben können“.

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