Evangelium des Tages 31. August 2026 – Lukas 4, 16-30

Erste Lesung

Lesung aus dem ersten Brief des Apostels Paulus an die Korinther

1 Korinther 2, 1-5

Brüder! Als ich zu euch kam, um euch das Evangelium zu verkünden, wollte ich dies nicht mit Worten der Beredsamkeit oder menschlicher Weisheit tun, sondern ich beschloss, nichts anderes unter euch zu wissen als Jesus Christus, und zwar den gekreuzigten Jesus Christus.

Ich trat vor euch auf in Schwachheit und mit großer Furcht und Zittern. Meine Rede und meine Verkündigung geschahen nicht in überredenden Worten der Weisheit, sondern in Erweisung des Geistes und der Kraft Gottes, damit euer Glaube nicht auf Menschenweisheit beruhe, sondern auf der Kraft Gottes.



Evangelium

Lesung aus dem heiligen Evangelium nach Lukas

Lukas 4, 16-30

In jener Zeit kam Jesus nach Nazaret, wo er aufgewachsen war. Wie es seine Gewohnheit war, ging er am Sabbat in die Synagoge und stand auf, um vorzulesen. Man reichte ihm die Schriftrolle des Propheten Jesaja. Er öffnete sie und fand die Stelle, wo geschrieben steht: Der Geist des Herrn ruht auf mir; denn der Herr hat mich gesalbt. Er hat mich gesandt, damit ich den Armen frohe Botschaft bringe; damit ich den Gefangenen die Entlassung verkünde und den Blinden das Augenlicht; damit ich die Zerschlagenen in Freiheit setze und ein Gnadenjahr des Herrn ausrufe.

Er rollte die Schriftrolle zusammen, gab sie dem Diener zurück und setzte sich. Die Augen aller in der Synagoge waren auf ihn gerichtet. Da begann er, zu ihnen zu sprechen: „Heute hat sich das Schriftwort, das ihr eben gehört habt, erfüllt.“

Alle stimmten ihm zu und staunten über die Worte der Gnade, die aus seinem Mund kamen, und sie sagten: „Ist das nicht der Sohn Josefs?“

Da sagte er zu ihnen: „Sicher werdet ihr mir das Sprichwort vorhalten: Arzt, heile dich selbst! Tu doch hier in deiner Heimat all das, von dem wir gehört haben, dass es in Kafarnaum geschehen ist!“

Und er fuhr fort: „Amen, ich sage euch: Kein Prophet wird in seiner Heimat anerkannt. Wahrhaftig, es gab viele Witwen in Israel zur Zeit des Elia, als der Himmel drei Jahre und sechs Monate verschlossen war und eine große Hungersnot über das ganze Land kam. Aber zu keiner von ihnen wurde Elia gesandt, nur zu einer Witwe in Sarepta im Gebiet von Sidon. Und viele Aussätzige gab es in Israel zur Zeit des Propheten Elischa. Aber keiner von ihnen wurde geheilt, nur Naaman, der Syrer.“

Als sie das hörten, wurden alle in der Synagoge sehr zornig. Sie sprangen auf und trieben ihn zur Stadt hinaus; sie führten ihn bis zum Abhang des Berges, auf dem ihre Stadt erbaut war, um ihn hinabzustürzen. Er aber ging mitten unter ihnen weg.

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