Evangelium des Tages 17. August 2026 – Matthäus 19, 16-22

Erste Lesung

Lesung aus der Prophetie Ezechiels

Ezechiel 24, 15-24

Der Herr sprach zu mir: „Menschensohn, ich werde dir plötzlich deine Frau nehmen, die Freude deiner Augen; aber du sollst nicht weinen, nicht klagen und keine Tränen vergießen; trauere still, ohne Klage; setze den Turban auf und die Sandalen; verhülle dein Gesicht nicht und iss keine Trauerspeise“.

Am Morgen sprach ich zum Volk, und am Abend starb meine Frau. Am nächsten Morgen tat ich, was der Herr mir geboten hatte. Da fragte mich das Volk: „Willst du uns erklären, was du tust?“ Ich antwortete ihnen: „Der Herr hat zu mir gesagt: ‚Sage dem Haus Israel: So spricht der Herr: Ich werde mein Heiligtum entweihen, auf das ihr stolz seid, die Freude eurer Augen und die Liebe eures Herzens. Eure Söhne und Töchter werden durch das Schwert sterben. Dann werdet ihr tun, was Ezechiel getan hat: ihr werdet euer Gesicht nicht verhüllen und keine Trauerspeise essen; ihr werdet den Turban auf dem Kopf und die Sandalen an den Füßen behalten; ihr werdet nicht weinen und nicht klagen; ihr werdet wegen eurer Schuld vergehen und einander beklagen. Ezechiel wird euch zum Vorbild dienen; ihr werdet tun, was er getan hat. Und wenn dies geschieht, werdet ihr erkennen, dass ich der Herr bin‘“.



Evangelium

Lesung aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus

Matthäus 19, 16-22

In jener Zeit trat ein junger Mann zu Jesus und fragte ihn: „Meister, was Gutes muss ich tun, um das ewige Leben zu erlangen?“ Jesus antwortete ihm: „Warum fragst du mich nach dem Guten? Einer allein ist gut: Gott. Wenn du aber in das Leben eingehen willst, halte die Gebote“. Er fragte: „Welche?“

Jesus sagte: Du sollst nicht töten, du sollst nicht ehebrechen, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht falsch aussagen, ehre deinen Vater und deine Mutter, liebe deinen Nächsten wie dich selbst.

Da sagte der junge Mann zu ihm: „All das habe ich von meiner Jugend an gehalten; was fehlt mir noch?“ Jesus antwortete ihm: „Wenn du vollkommen sein willst, geh, verkaufe, was du hast, und gib es den Armen, so wirst du einen Schatz im Himmel haben; dann komm und folge mir nach“. Als der junge Mann diese Worte hörte, ging er betrübt weg, denn er hatte große Besitztümer.

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