Evangelium des Tages 5. August 2026 – Matthäus 15, 21-28

Erste Lesung

Lesung aus dem Buch Jeremia

Jeremia 31, 1-7

„In jener Zeit, spricht der Herr,
werde ich der Gott aller Stämme Israels sein
und sie werden mein Volk sein.

Das Volk Israel, das dem Schwert entronnen ist,
fand Gnade in der Wüste
und wandert der Ruhe entgegen;
der Herr erschien ihm von fernher“.

So spricht der Herr:
„Ich liebe dich mit ewiger Liebe,
darum habe ich immer Erbarmen mit dir.
Ich werde dich wieder aufbauen
und du wirst wieder aufgebaut werden, Hauptstadt Israels.
Du wirst wieder deine Pauken schlagen
und unter Musikern und Chören tanzen;
du wirst wieder Weinberge auf den Bergen Samarias pflanzen
und die sie pflanzen, werden sie genießen.
Auf dem Berg Ephraim werden die Wächter rufen:
‚Es ist schon Tag! Erhebt euch und lasst uns nach Zion gehen,
zum Herrn, unserem Gott!‘ “

So spricht der Herr:
„Ruft vor Freude über Jakob,
frohlockt über das beste der Völker;
verkündet, lobt und sagt:
‚Der Herr hat sein Volk gerettet,
die Schar der Überlebenden Israels‘ “.



Evangelium

Lesung aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus

Matthäus 15, 21-28

In jener Zeit zog sich Jesus in die Gegend von Tyrus und Sidon zurück. Da kam eine kanaanäische Frau ihm entgegen und begann zu schreien: „Herr, Sohn Davids, hab Erbarmen mit mir. Meine Tochter wird von einem Dämon schrecklich gequält“. Jesus antwortete ihr kein einziges Wort; aber die Jünger kamen herbei und baten ihn: „Kümmere dich um sie, denn sie schreit hinter uns her“. Er antwortete ihnen: „Ich bin nur zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel gesandt“.

Da trat sie zu Jesus und fiel vor ihm nieder und sagte: „Herr, hilf mir!“ Er antwortete ihr: „Es ist nicht recht, den Kindern das Brot wegzunehmen und es den Hündchen vorzuwerfen“. Sie aber entgegnete: „Ja, Herr; aber auch die Hündchen essen die Brosamen, die von der Tafel ihrer Herren fallen“. Da antwortete Jesus ihr: „Frau, wie groß ist dein Glaube! Es geschehe dir, wie du willst“. Und in jenem Augenblick wurde ihre Tochter geheilt.

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