Der Direktor der Migrationsbehörde der Europäischen Kommission bestreitet, dass die außerordentliche Regularisierung hinter der Krise in Ceuta steckt.

Der Direktor der Migrationsbehörde der Europäischen Kommission bestreitet, dass die außerordentliche Regularisierung hinter der Krise in Ceuta steckt.

Der Direktor der Migrationsabteilung der Spanischen Bischofskonferenz (CEE), Fernando Redondo Pavón, hat zurückgewiesen, dass der massenhafte Zustrom von Migranten nach Ceuta mit der von der Regierung Pedro Sánchez beschlossenen außerordentlichen Regularisierung zusammenhängt, und verteidigt, dass diese Maßnahme „sehr positiv und notwendig gewesen sei“.

In Erklärungen gegenüber Noticias Obreras hat der Priester betont, dass „das, was gerade passiert, nichts mit der außerordentlichen Regularisierung zu tun hat“, und gleichzeitig „die Komplexität der Situation“ in der autonomen Stadt anerkannt.

Redondo hat sich nicht zu den diplomatischen Fragen zwischen Spanien und Marokko geäußert, jedoch an die Migrationskrise von Ceuta 2021 erinnert und den Wunsch geäußert, dass die damals begangenen Fehler nicht wiederholt werden.

Zudem hat er darauf hingewiesen, dass die Regierungen die Befugnis haben, „die Grenzen zu kontrollieren“ und die Migrationsströme „zu ordnen“, aber verteidigt, dass die Bewältigung der Situation „im Rahmen der geltenden Gesetze unter Berücksichtigung der Bedürfnisse der Menschen“ erfolgen muss.

Die Kirche legt den Schwerpunkt auf die humanitäre Dimension

Der Leiter der Migrationsabteilung hat erklärt, dass die Kirche „den Schwerpunkt auf die humanitäre Frage legen“ wolle, und hervorgehoben, dass die Diözese Cádiz und Ceuta ihre Ressourcen zur Verfügung gestellt hat, um die Grundbedürfnisse der aus Marokko eingetroffenen Menschen zu decken.

In diesem Sinne hat er gefordert, „eine menschenwürdige Behandlung der Migranten unter allen Umständen“ zu gewährleisten, und die öffentlichen Verwaltungen aufgefordert, dafür zu sorgen, dass alle „mit der ihnen zustehenden Würde“ behandelt werden.

Er bittet darum, Migranten nicht zu „kriminalisieren“

Schließlich hat Redondo auch vor der Verwendung der Migration als „Wurfgeschoss“ in der politischen Debatte gewarnt. Ebenso hat er gefordert, die Situation nicht dazu zu nutzen, „die Migranten zu kriminalisieren“ oder „Angst zu schüren“.

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