Evangelium des Tages 19. Juli 2026 – Matthäus 13, 24-43

Erste Lesung

Erste Lesung

Lesung aus dem Buch der Weisheit

Weisheit 12, 13. 16-19

Es gibt keinen Gott außer dir, Herr, der du für alle Dinge sorgst.
Es gibt niemanden, dem du Rechenschaft geben müsstest
über die Gerechtigkeit deiner Urteile.
Deine Macht ist die Grundlage deiner Gerechtigkeit,
und weil du der Herr über alle bist,
bist du allen gegenüber barmherzig.

Du zeigst deine Stärke
denen, die an deiner souveränen Macht zweifeln
und bestrafst diejenigen, die dich, obwohl sie dich kennen, herausfordern.
Da du der Herr der Kraft bist,
richtest du mit Barmherzigkeit und regierst uns mit Sanftmut,
denn du hast die Macht und gebrauchst sie, wann du willst.

Mit all dem hast du deinem Volk gezeigt,
dass der Gerechte menschlich sein muss,
und hast deine Kinder mit süßer Hoffnung erfüllt,
weil du dem Sünder Zeit gibst, damit er sich bekehrt.

Zweite Lesung

Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die Römer

Römer 8, 26-27

Brüder: Der Geist hilft uns in unserer Schwachheit, denn wir wissen nicht, worum wir in rechter Weise beten sollen; aber der Geist selbst tritt für uns ein mit Seufzern, die sich nicht in Worte fassen lassen. Und Gott, der die Herzen erforscht, weiß, was der Geist meint, denn er tritt, dem Willen Gottes entsprechend, für die Heiligen ein.



Evangelium

Lesung aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus

Matthäus 13, 24-43

In jener Zeit legte Jesus der Menge diese Gleichnis vor: „Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Mann, der guten Samen auf seinen Acker säte. Während aber die Leute schliefen, kam sein Feind, säte Unkraut unter den Weizen und ging wieder weg. Als die Saat aufging und die Ähren sich bildeten, kam auch das Unkraut zum Vorschein.

Da gingen die Knechte zu dem Gutsherrn und sagten: ‚Herr, hast du nicht guten Samen auf deinen Acker gesät? Woher kommt dann das Unkraut?‘ Er antwortete: ‚Das hat ein Feind getan.‘ Die Knechte sagten zu ihm: ‚Sollen wir gehen und es ausreißen?‘ Er entgegnete: ‚Nein, damit ihr nicht, wenn ihr das Unkraut ausreißt, zugleich den Weizen mit ausreißt. Lasst beides zusammen wachsen bis zur Ernte, und wenn es Zeit ist zu ernten, werde ich den Schnittern sagen: Sammelt zuerst das Unkraut und bindet es in Bündel, um es zu verbrennen; den Weizen aber bringt in meine Scheune.‘“

Hilf Infovaticana, weiter zu informieren