Evangelium des Tages 14. Juli 2026 – Matthäus 11, 20-24

Erste Lesung

Lesung aus dem Buch Jesaja

Jesaja 7, 1-9

Als Ahas, der Sohn Jotams, des Sohnes des Usija, König von Juda war, zogen Rezin, der König von Aram, und Pekach, der Sohn Remaljas, der König von Israel, gegen Jerusalem hinauf, um es zu belagern, konnten es aber nicht erobern.

Als dem Haus David die Nachricht gemeldet wurde: „Aram hat sich in Ephraim gelagert“, da bebte das Herz des Königs und das Herz seines Volkes, wie die Bäume des Waldes vor dem Wind beben.

Da sprach der Herr zu Jesaja: „Geh hinaus, Ahas entgegen, du und dein Sohn Schear-Jaschub, an das Ende der Wasserleitung des oberen Teiches, auf die Walkerfeldstraße, und sag zu ihm: ‚Achte darauf und bleib ruhig! Fürchte dich nicht und verzage nicht vor diesen beiden rauchenden Holzstücken, vor dem Zorn Rezins und Arams und des Sohnes Remaljas. Weil Aram, Ephraim und der Sohn Remaljas gegen dich Böses planen und sagen: Lasst uns gegen Juda hinaufziehen, es in Angst versetzen und erobern und den Sohn Tabeels als König darin einsetzen‘“.



Evangelium

Lesung aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus

Matthäus 11, 20-24

In jener Zeit begann Jesus, die Städte zu schelten, in denen er die meisten Wunder getan hatte, weil sie sich nicht bekehrt hatten. Er sprach:

„Weh dir, Chorazin! Weh dir, Betsaida! Denn wenn in Tyrus und Sidon die Wunder geschehen wären, die bei euch geschehen sind, längst hätten sie in Sack und Asche Buße getan. Doch ich sage euch: Es wird Tyrus und Sidon am Gerichtstag erträglicher ergehen als euch.

Und du, Kafarnaum, wirst du etwa bis zum Himmel erhoben werden? Bis in die Unterwelt wirst du hinabsteigen! Denn wenn in Sodom die Wunder geschehen wären, die bei dir geschehen sind, es stünde noch heute. Doch ich sage euch: Es wird dem Land Sodom am Gerichtstag erträglicher ergehen als dir.“

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