La Seu d’Urgell (Lleida), Sitz des Bistums Urgell, wird vom 12. bis 19. Juli 55 ukrainische Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 16 Jahren aus kriegsbetroffenen Gebieten aufnehmen. Die Aufnahme ist Teil der Initiative „Vacaciones con paz: de Ucrania a La Seu d’Urgell“, die von der Stiftung des Klosters Santa Clara mit Unterstützung des Bistums Urgell, in Zusammenarbeit mit dem Stadtrat und verschiedenen sozialen Einrichtungen der Region gefördert wird.
Das Programm wurde am 7. Juli, dem Festtag des heiligen Ot, im Kreuzgang der Kathedrale Santa María de Urgell vorgestellt, in einer Veranstaltung unter dem Vorsitz des Bischofs von Urgell, Josep-Lluís Serrano, zusammen mit dem Bürgermeister von La Seu d’Urgell, Joan Barrera, und der Direktorin der Stiftung des Klosters Santa Clara, Schwester Lucía Caram.
Eine Woche der Aufnahme und Erholung
Die Minderjährigen reisen in Begleitung von Erwachsenen an und bleiben eine Woche in der Hauptstadt des Alt Urgell, in den katalanischen Pyrenäen, wo sie an Gemeinschafts- und Freizeitaktivitäten in einer Umgebung teilnehmen, die weit vom anhaltenden Konflikt in ihrem Land entfernt ist.
Den Organisatoren zufolge soll die Initiative diesen Kindern und Jugendlichen einige Tage der Ruhe, Begleitung und des Zusammenlebens bieten und gleichzeitig das Engagement von Institutionen, Einrichtungen und Freiwilligen fördern.
Die Unterstützung des Bistums Urgell
Während der Präsentation dankte Schwester Lucía Caram den teilnehmenden Einrichtungen für ihre Zusammenarbeit und hob insbesondere die Unterstützung durch das Bistum Urgell hervor.
Die Ordensfrau betonte, dass diese Unterstützung „es ermöglicht habe, Kräfte in diesem Projekt der Gastfreundschaft und Solidarität zu bündeln“, das darauf abzielt, eine vorübergehende Aufnahme für von dem Krieg betroffene Minderjährige zu bieten.
An der Veranstaltung nahmen auch der Generalvikar und Rektor der Pfarrei San Ot, Mosén Ignasi Navarri; der Generalsekretär des Bistums, Mosén David Codina; der Stadtrat für Solidarität und Zusammenarbeit, Jordi Mas; der Präsident der NGO Cruzada por la Alegría, Pere Mentruit, sowie Vertreter anderer kooperierender Einrichtungen teil.
Eine Initiative der kirchlichen und institutionellen Zusammenarbeit
Die Stiftung des Klosters Santa Clara führt dieses Programm mit der Unterstützung des Bistums Urgell und der Zusammenarbeit verschiedener lokaler Institutionen durch. Während einer Woche wird La Seu d’Urgell diese 55 ukrainischen Minderjährigen in einer Initiative aufnehmen, die ihnen eine Zeit der Ruhe und des Zusammenlebens bieten soll, während der Krieg in ihrem Land andauert.