Evangelium des Tages 7. Juli 2026 – Matthäus 9, 32-38

Erste Lesung

Lesung aus der Prophetie des Hosea

Hosea 8, 4-7. 11-13

So spricht der Herr:
„Sie haben Könige eingesetzt, ohne mich zu befragen,
sie haben Fürsten gewählt, ohne dass ich es wusste.
Aus ihrem Gold und Silber haben sie sich Götzen gemacht,
zu ihrem eigenen Verderben.
Dein Kalb, Samaria, ist abscheulich
und mein Zorn lodert gegen es.
Wie lange werden die Söhne Israels unfähig sein, sich zu reinigen?
Ein Handwerker hat dieses Kalb gemacht, das kein Gott ist,
deshalb wird es zerschmettert werden.

Sie säen Wind und werden Sturm ernten;
ihr Weizen wird keine Ähren tragen, ihr Korn wird kein Mehl geben,
und wenn es welches gibt, werden es die Fremden essen.

Ephraim hat eine Vielzahl von Altären errichtet,
und sie haben ihm nur zum Sündigen gedient.
Auch wenn ich ihnen alle meine Gesetze aufschreiben würde,
würden sie sie wie etwas Fremdes missachten.
Auch wenn sie Opfer zu meinen Ehren darbringen
und ihr Fleisch essen, gefallen sie mir nicht,
denn ich habe ihre Schuld vor Augen
und werde ihre Sünden bestrafen.
Darum werden sie wieder in die Sklaverei zurückkehren“.



Evangelium

Lesung aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus

Matthäus 9, 32-38

In jener Zeit brachte man Jesus einen stummen Mann, der vom Dämon besessen war. Jesus trieb den Dämon aus, und der Stumme konnte sprechen. Die Menge war erstaunt und sagte: „So etwas hat man in Israel noch nie gesehen“. Die Pharisäer aber sagten: „Er treibt die Dämonen durch die Macht des Fürsten der Dämonen aus“.

Jesus zog durch alle Städte und Dörfer, lehrte in den Synagogen, verkündete das Evangelium vom Reich und heilte jede Krankheit und jedes Leiden. Als er die Menschenmengen sah, hatte er Mitleid mit ihnen, weil sie erschöpft und hilflos waren wie Schafe ohne Hirten. Da sagte er zu seinen Jüngern: „Die Ernte ist groß, aber es gibt nur wenige Arbeiter. Bittet daher den Herrn der Ernte, Arbeiter in seine Ernte zu senden“.

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