Evangelium des Tages 1. Juli 2026 – Matthäus 8, 28-34

Erste Lesung

Lesung aus der Prophetie des Amos

Amos 5, 14-15. 21-24

So spricht der Herr:
„Suchet das Gute und nicht das Böse, so werdet ihr leben,
und so wird der Herr, der Gott der Heerscharen, mit euch sein,
wie ihr selbst sagt.
Hasst das Böse und liebt das Gute,
richtet das Recht in den Toren auf;
vielleicht wird dann der Herr, der Gott der Heerscharen,
gnädig sein gegenüber dem Rest Josefs.

Ich verachte und verabscheue eure Feste,
eure Feiern gefallen mir nicht.
Auch wenn ihr mir Brandopfer darbringt,
nehme ich eure Gaben nicht an
und schaue nicht wohlgefällig auf eure Opfer von gemästeten Stieren.
Lasst von mir das Getöse eurer Lieder;
ich will die Musik eurer Harfen nicht hören.
Es ströme das Recht wie Wasser
und die Güte wie ein unerschöpflicher Strom’’.



Evangelium

Lesung aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus

Matthäus 8, 28-34

In jener Zeit, als Jesus ans andere Ufer des Sees kam, in das Gebiet der Gadarener, kamen ihm zwei Besessene aus den Gräbern entgegen. Sie waren so wild, dass niemand es wagte, jenen Weg zu benutzen. Die Besessenen schrien Jesus an: „Was willst du von uns, Sohn Gottes? Bist du gekommen, um uns vor der Zeit zu quälen?“

Nicht weit von dort weidete eine große Schweineherde. Die Dämonen baten Jesus: „Wenn du uns austreibst, so schicke uns in diese Schweine“. Er antwortete ihnen: „Geht“.

Da fuhren die Dämonen aus den Menschen aus, fuhren in die Schweine, und die ganze Herde stürzte den Abhang hinunter in den See und ertrank.

Die Schweinehirten flohen in die Stadt und berichteten alles, was geschehen war, und was mit den Besessenen geschehen war. Da ging die ganze Stadt hinaus, Jesus entgegen, und als sie ihn sahen, baten sie ihn, ihr Gebiet zu verlassen.

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