Der Film über das Heiligste Herz, der in Frankreich eine halbe Million Zuschauer eroberte, wird in Spanien anlaufen

Der Film über das Heiligste Herz, der in Frankreich eine halbe Million Zuschauer eroberte, wird in Spanien anlaufen

Bosco Films wird am 11. September in Spanien Sagrado Corazón starten, einen französischen Dokufilm, der nach mehr als einer halben Million Zuschauern in Frankreich nun in den spanischen Kinos mit einem Angebot zu einer der am tiefsten verwurzelten Andachten der katholischen Tradition anläuft.

Regie führen Sabrina und Steven J. Gunnell, produziert wird der Film von Krea Film-Makers. Er zeichnet Ursprung und Gegenwart der Herz-Jesu-Verehrung nach, indem er historische Rekonstruktionen mit zeitgenössischen Zeugnissen verbindet.

Der Film beginnt mit den Erscheinungen Jesu an die heilige Margareta Maria Alacoque, eine Ordensfrau der Heimsuchung, die zwischen 1673 und 1675 in Paray-le-Monial in Frankreich stattfanden. Die von der Kirche anerkannten Offenbarungen förderten die weltweite Verbreitung der Herz-Jesu-Verehrung und prägten die katholische Spiritualität der folgenden Jahrhunderte nachhaltig.

Neben der historischen Erzählung enthält der Film rund zwanzig Zeitzeugenberichte von Menschen, die schildern, wie diese Spiritualität ihr Leben verändert hat. Wie die Regisseure erläutern, soll das Werk zeigen, dass die Botschaft des Herzens Jesu auch heute noch voll gültig ist und den zeitgenössischen Menschen anspricht.

Noch vor dem Kinostart in Spanien hat Sagrado Corazón bereits international großen Zuspruch gefunden. Laut Angaben des Verleihs hat der Film in Frankreich mehr als 500.000 Zuschauer erreicht, dazu etwa 300.000 in Polen, 100.000 in den Vereinigten Staaten und 70.000 in Italien – ungewöhnlich hohe Zahlen für eine religiöse Produktion.

Eine Andacht mit tiefen Wurzeln in Spanien

Im Jahr 1733 soll der selige Bernardo Francisco de Hoyos, ein Jesuit aus Valladolid, die sogenannte Große Verheißung empfangen haben, in der Christus seinen Wunsch äußerte, auf besondere Weise in Spanien zu herrschen.

Diese Tradition erreichte eines ihrer symbolträchtigsten Momente im Jahr 1919, als König Alfons XIII. Spanien offiziell dem Herzen Jesu weihte – bei der Einweihung des Denkmals auf dem Cerro de los Ángeles in Getafe. Ein Jahrhundert später, im Jahr 2019, erneuerte die Kirche in Spanien diese Weihe in einer Feier unter Leitung des damaligen Erzbischofs von Madrid, Kardinal Carlos Osoro, vor Tausenden Gläubigen.

Die Idee zur Entstehung des Films kam im Jahr 2023 auf, nachdem die Regisseure eine Wallfahrt zum Marienheiligtum Notre-Dame-du-Laus in den französischen Alpen unternommen hatten. Von diesem Moment an beschlossen sie, die Andacht filmisch umzusetzen, die ihrer Ansicht nach auch heute noch Antworten auf die spirituellen Fragen der heutigen Welt bietet.

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