„Unsere Mutter der inklusiven Liebe“: Die Synode teilt eine einzigartige Darstellung der Jungfrau aus Kambodscha

„Unsere Mutter der inklusiven Liebe“: Die Synode teilt eine einzigartige Darstellung der Jungfrau aus Kambodscha

Die Generalsekretariat der Synode hat in seinen sozialen Netzwerken ein Marienbild aus Kambodscha geteilt, das die Jungfrau Maria unter dem Titel „Unsere Mutter der inklusiven Liebe“ zeigt – eine Darstellung, die Teil des pastoralen Lebens der Apostolischen Präfektur Battambang ist.

Die Veröffentlichung erfolgte über das offizielle Konto der Synode nach dem jüngsten ad-limina-Besuch der kambodschanischen Bischöfe in Rom. Das vatikanische Gremium erklärte, das Bild sei während dieses Treffens als Geschenk überreicht worden und drücke die Liebe Gottes aus, die „alle Menschen umarmt“.

Eine Darstellung, die in der Kirche Kambodschas entstanden ist

Das Bild zeigt Maria, die das Jesuskind hält, das mit ausgebreiteten Armen eine Haltung der Aufnahme einnimmt. Laut der von der Ortskirche verbreiteten Beschreibung werden beide mit einem Ausdruck von Nähe und Gastfreundschaft gegenüber allen dargestellt, die sich ihnen nähern.

Die Skulptur enthält zudem mehrere Kindergestalten unter dem Mantel der Jungfrau. Jede von ihnen steht für unterschiedliche Aspekte des menschlichen Lebens und der christlichen Erfahrung.

Zwei der Kinder befinden sich im Zentrum der Komposition. Eines hält ein Buch, Symbol der Weisheit und der Unterscheidung zwischen Gut und Böse. Das andere spielt auf einer Flöte, ein Hinweis auf Kunst, Musik und kulturelle Traditionen als Formen des Lobpreises Gottes.

Die zentrale Rolle von Menschen mit Behinderung

Im unteren Teil der Skulptur erscheint ein Kind im Rollstuhl, das eine Taube hält – Symbol des Friedens. Daneben steht ein weiteres Kind, das sich auf eine Krücke stützt und einen Blumenstrauß trägt; dies wird als Hinweis auf die Liebe und das evangelische Gebot der Nächstenliebe verstanden.

Die von der Kirche von Battambang veröffentlichte Erklärung weist darauf hin, dass diese Elemente die Würde aller Menschen und die Gemeinschaft zwischen Menschen mit und ohne Behinderung zum Ausdruck bringen sollen.

Die Komposition enthält außerdem eine Kindergestalt, die die anderen Kinder umarmt – ein Zeichen der Aufnahme und Solidarität.

Nach der offiziellen Beschreibung steht der Mantel der Jungfrau für die Kirche als gemeinsame Familie, unter der alle ihren Platz finden.

Ein Symbol, das mit der kambodschanischen Kultur verbunden ist

Die Basis der Skulptur ist mit Lotosblüten geschmückt, einem der charakteristischsten Motive Kambodschas. Die lokale Tradition verbindet diese Blume mit Reinheit, Heiligkeit und Herrlichkeit.

Die von der Ortskirche verbreitete Erklärung hebt außerdem hervor, dass die Skulpturen von kambodschanischen Künstlern mit Behinderung geschaffen wurden – ein Umstand, der selbst Teil der Bedeutung des Werkes ist.

Das Generalsekretariat der Synode stellte das Bild als Ausdruck des kirchlichen Lebens in Kambodscha und seiner pastoralen Erfahrung vor und betonte die Botschaft der Aufnahme sowie die zentrale Bedeutung der Würde jeder menschlichen Person, die die marianische Darstellung vermittelt.

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