Die Priesterbruderschaft St. Petrus (FSSP) hat in diesem Jahr die höchste Zahl von Priesterweihen ihrer Geschichte erreicht. Mit den dreizehn neuen Priestern, die am vergangenen 20. Juni in Deutschland geweiht wurden, und den zwölf, die einige Wochen zuvor in den Vereinigten Staaten geweiht wurden, zählt die Gemeinschaft 2026 bereits 25 neue Priester und überschreitet weltweit die Marke von 400 Priestern.
Die letzte Zeremonie fand in der Pfarrkirche von Lindenberg in Bayern statt, wo Bischof Marc Aillet von Bayonne, Lescar und Oloron dreizehn Seminaristen aus verschiedenen europäischen Ländern zu Priestern weihte.
Die Bruderschaft gab die Nachricht über ihre offiziellen Kanäle bekannt und hob die Rekordzahl der in diesem Jahr erfolgten Weihen hervor sowie ihren Dank an Gott für die neuen Berufungen.
Dreizehn neue Priester aus zehn Nationen
Die in Lindenberg gefeierten Weihen spiegeln den internationalen Charakter der Priesterbruderschaft St. Petrus wider.
Unter den neuen Priestern befinden sich drei Franzosen, zwei Portugiesen, zwei Tschechen, ein Österreicher, ein Kroate, ein Ungar, ein Italiener, ein Pole und ein Schwede.
Diese Neuzugänge ergänzen die zwölf Priesterweihen, die am vergangenen 28. Mai in der Kathedrale von Omaha, Nebraska, stattfanden, wo die Bruderschaft das Priesterseminar „Unsere Liebe Frau von Guadalupe“ unterhält.
Damit erreicht die FSSP in einem einzigen Jahr 25 Priesterweihen – die höchste Zahl seit ihrer Gründung im Jahr 1988.
Ein historisches Jahr für die Bruderschaft
Die in Omaha und Lindenberg gefeierten Zeremonien stellen einen Meilenstein für die Priesterbruderschaft St. Petrus dar, die noch nie zuvor in einem Jahr so viele Priesterweihen verzeichnet hat.
Bei der Bekanntgabe der Nachricht empfahl die Bruderschaft alle ihre Priester den Gebeten der Gläubigen und dankte Gott für die empfangenen neuen Berufungen.
„Deo gratias“, schloss die nach den Weihen veröffentlichte Botschaft.