Evangelium des Tages 20. Juni 2026 – Matthäus 6, 24-34

Erste Lesung

Lesung aus dem zweiten Buch der Chronik

2 Chronik 24, 17-25

Nach dem Tod des Priesters Jojada kamen die Obersten von Juda und warfen sich vor dem König nieder. Dieser ließ sich durch ihre Geschenke bestechen und war mit ihrem Vorschlag einverstanden. Daraufhin verließen sie den Tempel des Herrn, des Gottes ihrer Väter, und verehrten die heiligen Haine und die Götzen. Diese Sünde brachte den Zorn Gottes über Juda und Jerusalem. Der Herr sandte ihnen Propheten, damit sie umkehrten, doch sie achteten nicht auf ihre Mahnungen.

Da erfüllte der Geist Gottes Sacharja, den Sohn des Priesters Jojada, und er trat vor das Volk und sprach: „So spricht Gott, der Herr: ‚Warum übertreten ihr die Gebote Gottes? Ihr geht dem Untergang entgegen. Ihr habt den Herrn verlassen, und er wird euch verlassen.‘“

Aber das Volk rottete sich gegen ihn zusammen, und auf Befehl des Königs wurde er im Vorhof des Tempels gesteinigt. König Joasch dachte nicht an das Gute, das Jojada ihm erwiesen hatte, und ließ dessen Sohn Sacharja töten. Als dieser starb, rief er aus: „Der Herr möge dich richten und Rechenschaft von dir fordern.“

Ein Jahr später zog das syrische Heer gegen Joasch und drang in Juda und Jerusalem ein. Sie töteten alle Obersten des Volkes und sandten die gesamte Beute zum König von Damaskus. Obwohl das syrische Heer nicht sehr zahlreich war, gab der Herr ihm den Sieg über das gewaltige Heer der Juden, weil das Volk den Herrn, den Gott ihrer Väter, verlassen hatte. So wurde Joasch bestraft. Als die Syrer abzogen, ließen sie ihn schwer verwundet zurück. Da verschworen sich seine Hofbeamten gegen ihn, um den Tod des Sohnes des Priesters Jojada zu rächen, und ermordeten ihn in seinem Bett. Er wurde in der Stadt Davids begraben, jedoch nicht in den Gräbern der Könige.



Evangelium

Lesung aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus

Matthäus 6, 24-34

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: „Niemand kann zwei Herren dienen; er wird entweder den einen hassen und den anderen lieben oder dem einen anhängen und den anderen verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon.

Deshalb sage ich euch: Sorgt euch nicht um euer Leben, was ihr essen oder trinken werdet, noch um euren Leib, was ihr anziehen werdet. Ist nicht das Leben mehr als die Nahrung und der Leib mehr als die Kleidung? Seht auf die Vögel des Himmels: Sie säen nicht, sie ernten nicht und sammeln nicht in Scheunen, und doch ernährt sie euer himmlischer Vater. Seid ihr nicht viel mehr wert als sie? Wer von euch kann durch seine Sorge sein Leben auch nur um eine kleine Spanne verlängern?

Und warum sorgt ihr euch um die Kleidung? Betrachtet die Lilien auf dem Feld, wie sie wachsen: Sie arbeiten nicht und spinnen nicht. Doch ich sage euch: Selbst Salomo in all seiner Pracht war nicht so gekleidet wie eine von ihnen. Wenn Gott aber das Gras auf dem Feld, das heute steht und morgen in den Ofen geworfen wird, so kleidet, wie viel mehr wird er euch kleiden, ihr Kleingläubigen!

Sorgt euch also nicht und fragt nicht: Was sollen wir essen? Was sollen wir trinken? Was sollen wir anziehen? Denn nach all diesen Dingen trachten die Heiden. Euer himmlischer Vater weiß, dass ihr all dessen bedürft. Trachtet vielmehr zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit; dann wird euch alles andere dazugegeben werden. Sorgt euch nicht um den morgigen Tag, denn der morgige Tag wird für sich selbst sorgen. Jeder Tag hat genug an seiner eigenen Plage.“

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