Evangelium des Tages 16. Juni 2026 – Matthäus 5, 43-48

Erste Lesung

Lesung aus dem ersten Buch der Könige

1 Könige 21, 17-29

Nach dem Tod Nabots richtete der Herr das Wort an den Propheten Elija und sagte: „Steh auf und geh Ahab, dem König von Israel, der in Samaria wohnt, entgegen. Er befindet sich im Weinberg Nabots, wohin er gegangen ist, um ihn an sich zu bringen. Sag ihm Folgendes: ‚So spricht der Herr: Willst du also außer Mord auch noch Raub begehen?‘ Sag ihm auch: ‚Darum spricht der Herr: An derselben Stelle, wo die Hunde das Blut Nabots geleckt haben, werden die Hunde auch dein eigenes Blut lecken‘ “.

Ahab sagte zu Elija: „Hast du mich wieder gefunden, mein Feind?“ Elija antwortete ihm: „Ja, ich habe dich wieder gefunden. ‚Weil du dich dazu hergegeben hast, das Böse vor meinen Augen zu tun, spricht der Herr, werde ich dich selbst bestrafen: Ich werde deine Nachkommenschaft hinwegfegen und in Israel jeden Mann deines Hauses vernichten, ob frei oder Sklave. Mit deinem Haus werde ich tun, was ich mit dem Haus Jerobeams, des Sohnes Nebats, und mit dem Haus Baschas, des Sohnes Achijas, getan habe, weil du meinen Zorn erregt und Israel zur Sünde verführt hast. Die Söhne Ahabs, die in der Stadt sterben, werden die Hunde fressen; und die, die auf dem Feld sterben, werden die Geier fressen‘. Auch gegen Isebel hat der Herr gesprochen und gesagt: ‚Die Hunde werden Isebel auf dem Feld von Jesreel fressen‘“.

(Denn in Wahrheit hat sich niemand so sehr wie Ahab dazu hergegeben, das Böse vor den Augen des Herrn zu tun, angestiftet von seiner Frau Isebel. Sein Verhalten war abscheulich, weil er die Götzen anbetete, die die Amoriter gemacht hatten, die der Herr aus dem Land vertrieben hatte, um es den Söhnen Israels zu geben).

Als Ahab diese Worte hörte, zerriss er seine Kleider, legte ein Sackgewand an und fastete; er legte sich mit dem Sackgewand an und ging mit gesenktem Kopf umher. Da sprach der Herr zum Propheten Elija und sagte: „Hast du gesehen, wie sich Ahab vor mir gedemütigt hat? Darum werde ich ihn zu seinen Lebzeiten nicht bestrafen, aber zu Lebzeiten seines Sohnes werde ich sein Haus bestrafen“.



Evangelium

Lesung aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus

Matthäus 5, 43-48

In jener Zeit sagte Jesus zu seinen Jüngern: „Ihr habt gehört, dass gesagt worden ist: Liebe deinen Nächsten und hasse deinen Feind; ich aber sage euch: Liebt eure Feinde, tut Gutes denen, die euch hassen, und betet für die, die euch verfolgen und verleumden, damit ihr Söhne eures himmlischen Vaters seid, der seine Sonne über Gute und Böse aufgehen lässt und regnen lässt über Gerechte und Ungerechte.

Denn wenn ihr die liebt, die euch lieben, welchen Lohn verdient ihr dann? Tun das nicht auch die Zöllner? Und wenn ihr nur eure Brüder grüßt, was tut ihr da Außergewöhnliches? Tun das nicht auch die Heiden? Ihr also sollt vollkommen sein, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist“.

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