Evangelium des Tages 11. Juni 2026 – Matthäus 5, 20-26

Erste Lesung

Lesung aus der Apostelgeschichte

Apostelgeschichte 11, 21-26; 13, 1-3

In jenen Tagen bekehrten sich viele und kamen zum Glauben. Als die Gemeinde in Jerusalem davon hörte, sandte sie Barnabas nach Antiochia. Als dieser ankam und die Gnade Gottes sah, freute er sich sehr; denn er war ein guter Mann, erfüllt vom Heiligen Geist und vom Glauben. Er ermahnte alle, mit festem Herzen beim Herrn zu bleiben. So wurde dem Herrn eine große Schar hinzugewonnen.

Barnabas ging nach Tarsus, um Saulus zu suchen. Als er ihn gefunden hatte, brachte er ihn nach Antiochia. Beide blieben ein ganzes Jahr in der Gemeinde und unterwiesen viele Menschen. In Antiochia wurden die Jünger zum ersten Mal „Christen“ genannt.

In der Gemeinde von Antiochia gab es Propheten und Lehrer: Barnabas, Simeon, genannt „der Schwarze“, Lucius von Zyrene, Manaën, der zusammen mit dem Tetrarchen Herodes erzogen worden war, und Saulus. Während sie dem Herrn fasteten und dienten, sagte der Heilige Geist: „Sondert mir Saulus und Barnabas für das Werk aus, zu dem ich sie berufen habe.“ Nachdem sie gefastet und gebetet hatten, legten sie ihnen die Hände auf und ließen sie ziehen.



Evangelium

Lesung aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus

Matthäus 5, 20-26

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: „Amen, ich sage euch: Wenn eure Gerechtigkeit nicht größer ist als die der Schriftgelehrten und Pharisäer, werdet ihr nicht in das Himmelreich eingehen.

Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt wurde: Du sollst nicht töten; wer aber tötet, soll dem Gericht verfallen sein. Ich aber sage euch: Schon wer seinem Bruder auch nur zürnt, soll dem Gericht verfallen sein; wer zu seinem Bruder sagt: Du Dummkopf!, soll dem Hohen Rat verfallen sein; und wer sagt: Du Narr!, soll der Hölle des Feuers verfallen sein.

Wenn du deine Opfergabe zum Altar bringst und dir dabei einfällt, dass dein Bruder etwas gegen dich hat, so lass deine Gabe dort vor dem Altar liegen; geh zuerst hin und versöhne dich mit deinem Bruder, dann komm und bring deine Gabe dar.

Schließe schnell Frieden mit deinem Gegner, solange du noch mit ihm unterwegs bist; sonst wird dich dein Gegner dem Richter übergeben, und der Richter wird dich dem Gerichtsdiener übergeben, und du wirst ins Gefängnis geworfen. Amen, ich sage dir: Du wirst nicht eher herauskommen, bis du den letzten Cent bezahlt hast.“

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