Eine Marienstatue wird in einem historischen Marienheiligtum im Süden Frankreichs geschändet

Eine Marienstatue wird in einem historischen Marienheiligtum im Süden Frankreichs geschändet

Eine Statue der Jungfrau Maria wurde im Heiligtum Notre-Dame du Faron, einem der bekanntesten Wallfahrtsorte der französischen Diözese Fréjus-Toulon, geschändet. Die Statue erlitt verschiedene Schäden durch einen Akt des Vandalismus, und die Diözese hat Anzeige erstattet, um die Vorfälle aufzuklären.

Laut Tribune Chrétienne entdeckte der Pfarrer von Saint-Vincent-de-Paul, zu dessen Zuständigkeitsbereich das Heiligtum gehört, die Schäden vor einigen Tagen. Das Podest, das die Statue trug, war umgestürzt und gebrochen, während die Statue selbst sichtbare Beschädigungen aufwies.

Die Diözese erstattet Anzeige

Die aus Holz geschnitzte Statue wies einen Riss an einem Fuß sowie weitere Schäden auf, die Restaurierungsarbeiten erforderlich machen. Vorsorglich wurde die Statue entfernt und in Sicherheit gebracht, während das Ausmaß der Schäden bewertet und die Reparaturarbeiten vorbereitet werden.

Bislang wurden keine Details zu den Tätern oder möglichen Motiven bekannt.

Ein Wahrzeichen der Stadt Toulon

Das Heiligtum Notre-Dame du Faron überragt die Bucht von Toulon vom Gipfel des Mont Faron aus und ist eines der bedeutendsten religiösen Wahrzeichen der Region.

Sein Ursprung geht auf das Ende der 1950er Jahre zurück, als Marschall Alphonse Juin zusammen mit ehemaligen Kombattanten und lokalen Persönlichkeiten die Errichtung eines Ortes des Gebets und des Gedenkens für diejenigen initiierte, die ihr Leben für die Befreiung Frankreichs im Zweiten Weltkrieg gaben.

Die Kapelle wurde im Juni 1959 eingeweiht und ist seither zu einem wichtigen Zentrum der marianischen Wallfahrt für die Gläubigen der Region geworden.

Ein neuer Angriff auf das französische religiöse Erbe

Die geschändete Statue wird von den Gläubigen unter dem Titel Unsere Liebe Frau vom Mont Faron verehrt und ist eines der markantesten Elemente des Heiligtums.

Die Ermittlungen sind noch offen, während die Diözese daran arbeitet, die Statue zu restaurieren und an ihren angestammten Platz der Verehrung zurückzuführen.

Der Vorfall reiht sich in weitere Vandalismusakte ein, die in den letzten Jahren an Kirchen, Kapellen und christlichen Denkmälern in Frankreich verzeichnet wurden – ein Phänomen, das bei kirchlichen Behörden und katholischen Gemeinden im Land weiterhin Besorgnis hervorruft.

Hilf Infovaticana, weiter zu informieren