Evangelium des Tages 8. Juni 2026 – Matthäus 5, 1-12

Erste Lesung

Lesung aus dem ersten Buch der Könige

1 Könige 17, 1-6

In jener Zeit sprach der Prophet Elija aus Tischbe in Gilead zum König Ahab: „So wahr der Herr, der Gott Israels, lebt, dem ich diene: In diesen Jahren wird es weder Tau noch Regen geben, es sei denn, ich gebiete es.“

Dann sprach der Herr zu Elija: „Geh weg von hier, wende dich nach Osten und verbirg dich am Bach Kerit, östlich des Jordan. Trink aus dem Bach, und ich habe den Raben befohlen, dich dort zu versorgen.“

Elija tat, was der Herr ihm geboten hatte. Er ging zum Bach Kerit, östlich des Jordan, und blieb dort. Die Raben brachten ihm morgens und abends Brot und Fleisch, und er trank aus dem Bach.



Evangelium

Lesung aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus

Matthäus 5, 1-12

In jener Zeit, als Jesus die vielen Menschen sah, stieg er auf den Berg, setzte sich und seine Jünger kamen zu ihm. Da begann er zu lehren und sprach:

„Selig, die arm sind vor Gott,
denn ihnen gehört das Himmelreich.
Selig die Trauernden,
denn sie werden getröstet werden.
Selig, die keine Gewalt anwenden,
denn sie werden das Land erben.
Selig, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit,
denn sie werden satt werden.
Selig die Barmherzigen,
denn sie werden Barmherzigkeit erfahren.
Selig, die ein reines Herz haben,
denn sie werden Gott schauen.
Selig, die Frieden stiften,
denn sie werden Söhne Gottes genannt werden.
Selig, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden,
denn ihnen gehört das Himmelreich.
Selig seid ihr, wenn man euch schmäht und verfolgt und alles Böse über euch sagt um meinetwillen. Freut euch und jubelt, denn euer Lohn wird groß sein im Himmel; ebenso hat man schon vor euch die Propheten verfolgt.“

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