Kardinal Rainer Maria Woelki, Erzbischof von Köln (Deutschland), hat öffentlich seine Anerkennung für die pastorale Arbeit der Priesterbruderschaft St. Petrus (FSSP) in seiner Erzdiözese zum Ausdruck gebracht. Der Kardinal lobte die Art und Weise, wie die Gemeinschaft die traditionelle Liturgie feiert, und ermutigte die jungen Menschen, die darin eine Stütze für ihr Glaubensleben finden.
Die Äußerungen fielen während des Glaubensfestes „kommt&seht“ („Kommt und seht“) in Köln, bei dem Woelki auch auf das wachsende Interesse junger Menschen an der Wallfahrt nach Chartres sowie auf die Früchte verschiedener evangelisierender Projekte in der Erzdiözese einging.
Anerkennung für die Priesterbruderschaft St. Petrus
In einem Gespräch mit der Tageszeitung Die Tagespost äußerte der deutsche Kardinal seinen Dank gegenüber Pater Bernhard Gerstle und den in der Erzdiözese tätigen Priestern der Priesterbruderschaft St. Petrus.
Woelki hob hervor, dass sie die tridentinische Liturgie „auf gute und verantwortungsvolle Weise“ feiern – eine bemerkenswerte Bewertung in einem kirchlichen Umfeld, in dem die Anwendung der Einschränkungen der traditionellen Messe in vielen Ländern zu Spannungen geführt hat.
Eine Botschaft der Unterstützung an die Chartres-Pilger
Auf die bemerkenswerte Zunahme der Wallfahrt nach Chartres angesprochen, die in den letzten Jahren Rekorde bei der Teilnehmerzahl aufgestellt und sich zu einem der wichtigsten Bezugspunkte des traditionellen Katholizismus in Europa entwickelt hat, sandte Woelki eine ermutigende Botschaft an die Teilnehmenden.
„Wer dort seine geistliche Heimat findet und die Kraft erhält, seinen Glauben zu leben und täglich Zeugnis zu geben, soll seinen Weg weitergehen“, erklärte der Kardinal.
Zudem zeigte er sich zufrieden mit der Art und Weise, wie Papst Leo XIV. die Frage der traditionellen Liturgie angeht. Ohne ins Detail zu gehen, versicherte der Kardinal, dass Leo XIV. eine angemessene Form gefunden habe, mit der Frage der traditionellen Liturgie umzugehen.