Papst Leo XIV wird im September den UNESCO-Sitz während seiner Reise nach Frankreich besuchen

Papst Leo XIV wird im September den UNESCO-Sitz während seiner Reise nach Frankreich besuchen

Der Heilige Stuhl hat bestätigt, dass Leo XIV. im kommenden September den Sitz der UNESCO in Paris besuchen wird, im Rahmen seiner apostolischen Reise nach Frankreich. Die Nachricht wurde nach der Audienz bekannt, die der Papst an diesem Freitag dem Generaldirektor der Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO), Khaled Ahmed El-Enany Ali Ezz, gewährte.

Laut Angaben des Presseamts des Heiligen Stuhls wurde der Verantwortliche der internationalen Organisation anschließend von Kardinal Pietro Parolin, dem Staatssekretär, empfangen, begleitet von Erzbischof Paul Richard Gallagher, dem Sekretär für die Beziehungen mit den Staaten und den internationalen Organisationen.

Der Vatikan hebt die gute Beziehung zur UNESCO hervor

Während der im Vatikan geführten Gespräche betonten beide Seiten die guten Beziehungen zwischen dem Heiligen Stuhl und der UNESCO, eine Zusammenarbeit, die durch den Besuch, den Leo XIV. der internationalen Organisation während seines Aufenthalts in Frankreich abstatten wird, erneut in den Mittelpunkt rücken wird.

Bildung, künstliche Intelligenz und Dialog zwischen Kulturen

Die Gesprächspartner befassten sich auch mit verschiedenen aktuellen Themen, die sowohl dem Heiligen Stuhl als auch der internationalen Organisation Sorge bereiten.

Laut der offiziellen Mitteilung wurde ein wesentlicher Teil des Gesprächs der Notwendigkeit gewidmet, die ganzheitliche Entwicklung der Person durch Bildung zu fördern, eine Frage, die Leo XIV. wiederholt als Priorität für die Kirche in der heutigen Welt bezeichnet hat.

Ebenso wurden die Chancen und Herausforderungen erörtert, die sich aus der Entwicklung der künstlichen Intelligenz ergeben, ein Thema, für das der derzeitige Papst seit Beginn seines Amtes ein besonderes Interesse gezeigt hat.

Der Frieden und der Schutz des kulturellen Erbes

Ein weiteres hervorgehobenes Thema war die Bedeutung der Förderung des Dialogs zwischen Kulturen als bevorzugtes Instrument für den Aufbau des Friedens.

Der Heilige Stuhl und die UNESCO stimmten, so die Mitteilung, darin überein, dass Bildung zum Dialog in einem internationalen Kontext, der von Konflikten, geopolitischen Spannungen und wachsenden sozialen Brüchen geprägt ist, besonders notwendig sei.

Ebenso wurde die Notwendigkeit betont, das kulturelle Erbe der Menschheit zu schützen, eine wiederkehrende Sorge sowohl der Kirche als auch der internationalen Organisation, insbesondere angesichts der Bedrohungen durch Kriege, Extremismus und die absichtliche Zerstörung von Kulturgütern.

Eine neue internationale Dimension des Pontifikats

Der bevorstehende Besuch von Leo XIV. bei der UNESCO wird es ermöglichen, einige der Prioritäten zu überprüfen, die sich in seinem internationalen Handeln abzuzeichnen beginnen: die Förderung der menschlichen Würde durch Bildung, der ethische Einsatz neuer Technologien und die Verteidigung der Kultur als Instrument der Begegnung zwischen den Völkern.

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