Erste Lesung
Lesung aus dem zweiten Brief des heiligen Apostels Petrus
2 Petrus 3, 12-15. 17-18
Brüder: Denkt daran, wie heilig und hingebungsvoll ihr leben müsst, während ihr das Kommen des Tages des Herrn erwartet und beschleunigt, an dem die Himmel im Feuer vergehen und die Elemente sich auflösen werden.
Wir aber vertrauen auf die Verheißung des Herrn und erwarten einen neuen Himmel und eine neue Erde, in denen die Gerechtigkeit wohnt. Deshalb, geliebte Brüder, setzt alles daran, dass ihr vor ihm ohne Makel und Tadel in Frieden erfunden werdet, und bedenkt, dass die Langmut Gottes unser Heil ist.
Daher, geliebte Brüder, seid gewarnt: Seid auf der Hut, damit ihr euch nicht vom Irrtum der Gottlosen fortreißen lasst und eure Standhaftigkeit verliert. Wachst in der Gnade und Erkenntnis unseres Herrn und Erlösers Jesus Christus. Ihm sei die Ehre, jetzt und bis zum Tag der Ewigkeit. Amen.
Evangelium
Lesung aus dem heiligen Evangelium nach Markus
Markus 12, 13-17
In jener Zeit sandten die Hohenpriester, die Schriftgelehrten und die Ältesten einige Pharisäer und Anhänger des Herodes zu Jesus, um ihn mit einer Frage in eine Falle zu locken. Sie kamen zu ihm und sagten: „Meister, wir wissen, dass du aufrichtig bist und auf niemanden Rücksicht nimmst, denn du siehst nicht auf die Person der Menschen, sondern lehrst wahrhaftig den Weg Gottes. Ist es erlaubt, dem Kaiser Steuer zu zahlen, oder nicht? Sollen wir sie geben oder nicht geben?“
Jesus aber erkannte ihre Heuchelei und sagte zu ihnen: „Warum stellt ihr mir eine Falle? Bringt mir einen Denar, damit ich ihn sehe.“ Sie brachten ihm einen, und er fragte sie: „Wessen Bild und Aufschrift ist das?“ Sie antworteten: „Des Kaisers.“ Da sagte Jesus zu ihnen: „Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist.“ Und sie waren sehr erstaunt über ihn.