Erste Lesung
Lesung aus dem Brief des heiligen Apostels Judas
Judas 17, 20-25
Liebe Brüder, denkt an die Worte, die euch die Apostel unseres Herrn Jesus Christus verkündet haben. Baut euch auf dem Fundament eures heiligen Glaubens auf, betet im Heiligen Geist, bewahrt in euch die Liebe zu Gott und wartet darauf, dass die Barmherzigkeit unseres Herrn Jesus Christus euch das ewige Leben schenkt.
Die Unschlüssigen versucht zu überzeugen und sie so dem Feuer der Verdammnis zu entreißen; den anderen erweist Barmherzigkeit, aber mit Vorsicht, und verabscheut sogar das von ihrem sündigen Leben befleckte Gewand.
Dem alleinigen Gott, unserem Retter, der euch vor allem Sündenfall bewahren und euch ohne Makel freudig vor seine Herrlichkeit stellen kann, sei Ehre und Herrlichkeit, Kraft und Macht durch Jesus Christus, unseren Herrn, von Ewigkeit her, jetzt und in alle Ewigkeit. Amen.
Evangelium
Lesung aus dem heiligen Evangelium nach Markus
Markus 11, 27-33
In jener Zeit kamen Jesus und seine Jünger wieder nach Jerusalem. Während er im Tempel umherging, traten die Hohenpriester, die Schriftgelehrten und die Ältesten zu ihm und fragten ihn: „Mit welcher Vollmacht tust du das alles? Wer hat dir diese Vollmacht gegeben, so zu handeln?“
Jesus antwortete ihnen: „Ich will euch eine Frage stellen. Wenn ihr mir darauf antwortet, werde ich euch sagen, mit welcher Vollmacht ich das alles tue. War die Taufe des Johannes von Gott oder von den Menschen? Antwortet mir!“
Sie überlegten miteinander: „Wenn wir sagen: ‚Von Gott‘, wird er sagen: ‚Warum habt ihr ihm dann nicht geglaubt?‘ Wenn wir aber sagen: ‚Von den Menschen‘ …“ – sie fürchteten sich nämlich vor dem Volk, weil alle Johannes für einen wahren Propheten hielten. Darum antworteten sie Jesus: „Wir wissen es nicht.“ Da sagte Jesus zu ihnen: „Dann sage ich euch auch nicht, mit welcher Vollmacht ich das alles tue.“