Evangelium des Tages 23. Mai 2026 – Johannes 21, 20-25

Erste Lesung

Lesung aus dem Buch der Apostelgeschichte

Apostelgeschichte 28, 16-20. 30-31

In jenen Tagen, als wir nach Rom kamen, wurde Paulus erlaubt, in einem eigenen Haus zu wohnen, unter Bewachung eines Soldaten. Drei Tage nach seiner Ankunft rief er die führenden Juden zusammen, und als sie versammelt waren, sagte er zu ihnen:

„Brüder, ohne etwas gegen mein Volk oder die Überlieferungen unserer Väter getan zu haben, wurde ich in Jerusalem gefangen genommen und den Römern übergeben. Diese wollten mich nach der Vernehmung freilassen, weil sie nichts an mir fanden, was den Tod verdient hätte. Aber die Juden widersetzten sich, und ich musste mich an den Kaiser wenden, ohne damit mein Volk anklagen zu wollen. Aus diesem Grund wollte ich euch sehen und mit euch sprechen, denn ich trage diese Ketten wegen der Hoffnung Israels“.

Zwei volle Jahre wohnte Paulus in einem gemieteten Haus; dort empfing er alle, die zu ihm kamen, verkündete das Reich Gottes und erklärte ihnen das Leben Jesu Christi, des Herrn, mit völliger Freiheit und ohne Hindernis.



Evangelium

Lesung aus dem heiligen Evangelium nach Johannes

Johannes 21, 20-25

In jener Zeit sagte Jesus zu Petrus: „Folge mir nach“. Petrus wandte sich um und sah, dass der Jünger, den Jesus liebte, ihnen folgte, derselbe, der beim Abendmahl an seine Brust gelehnt und ihn gefragt hatte: ‚Herr, wer ist es, der dich verraten wird?‘ Als Petrus ihn sah, sagte er zu Jesus: „Herr, was wird mit diesem geschehen?“ Jesus antwortete ihm: „Wenn ich will, dass er bleibt, bis ich komme, was geht es dich an? Du aber folge mir nach“.

Daraufhin verbreitete sich unter den Brüdern das Gerücht, dass jener Jünger nicht sterben werde. Jesus hatte aber nicht gesagt, dass er nicht sterben werde, sondern: ‚Wenn ich will, dass er bleibt, bis ich komme, was geht es dich an?‘

Dieser ist der Jünger, der diese Dinge bezeugt und sie aufgeschrieben hat, und wir wissen, dass sein Zeugnis wahr ist. Jesus hat noch viele andere Dinge getan, und ich glaube, wenn man sie alle einzeln aufschreiben wollte, würde die Welt die Bücher nicht fassen, die geschrieben würden.

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