Mons. Schneider: «Das Dokument der Synode scheint nicht von einem Christen geschrieben worden zu sein»

Mons. Schneider: «Das Dokument der Synode scheint nicht von einem Christen geschrieben worden zu sein»

Der Weihbischof von Astana, Athanasius Schneider, hat eine scharfe Kritik am jüngsten Dokument der Studiengruppe Nummer neun der Synode über die Synodalität geäußert. Er warf ihr vor, die LGBT-Agenda innerhalb der Kirche zu fördern und „häretische“ Ansätze zu enthalten, die der katholischen Lehre widersprechen. Gleichzeitig forderte der Prälat Papst Leo XIV. öffentlich auf, die Priesterbruderschaft St. Pius X. (FSSPX) nicht zu exkommunizieren, falls diese die für den 1. Juli geplanten Bischofsweihen durchführt.

Während einer Interview, das er dem Programm The World Over von EWTN mit Raymond Arroyo gab, erklärte Schneider, der Synodentext „scheine nicht von einem Katholiken oder auch nur von einem Christen geschrieben worden zu sein“, sondern sei „ein Propagandadokument“, das die Akzeptanz der homosexuellen Ideologie fördern solle.

Der kasachische Bischof vertrat zudem die Ansicht, der Text stelle „eine Verleugnung der Schöpfungsordnung“ dar, und kritisierte, dass das Dokument Zeugnisse von Männern enthalte, die in stabilen homosexuellen Beziehungen leben, und gleichzeitig die Arbeit von Courage International, dem von der Kirche anerkannten Apostolat zur Begleitung von Menschen mit gleichgeschlechtlicher Anziehung, in Frage stelle.

„Es gibt kein einziges Wort über Reue“

Schneider beklagte, dass das Dokument keinerlei Bezug auf Reue, Keuschheit oder Bekehrung nehme, Elemente, die er in jedem wirklich christlichen Text für unverzichtbar hielt.

„Es gibt kein einziges Wort über Reue. Es gibt kein Wort über Keuschheit. Es gibt kein Wort über die Bekehrung zu Gott“, sagte der Bischof, der den Bericht als „eine neue anthropozentrische Religion“ bezeichnete.

Der Prälat übte besonders scharfe Kritik an einer Aussage des Dokuments, nach der die Sünde in homosexuellen Beziehungen nicht in der Beziehung selbst, sondern an einem möglichen Mangel an Glauben liege.

„Das ist Häresie“, erklärte Schneider. „Der homosexuelle Akt ist in sich selbst dem Gebot Gottes widersprechend.“

Der Bischof verglich diese Sichtweise zudem mit dem protestantischen Grundsatz der sola fide von Martin Luther.

Schneider lehnt ab, dass das Vatikan eine Minimierung des Dokumentes vornimmt

Obwohl die Generalse<|eos|>

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