Barbara Butch: Von der blasphemischen Darstellung bei den Olympischen Spielen bis zur Leitung immersiver Shows in Kirchen von Paris

Barbara Butch: Von der blasphemischen Darstellung bei den Olympischen Spielen bis zur Leitung immersiver Shows in Kirchen von Paris

Die künstlerische Leiterin Barbara Butch, eine Figur, die wegen ihrer Beteiligung an der umstrittenen Eröffnungszeremonie der Olympischen Spiele Paris 2024 stark kritisiert wurde, steht erneut im Mittelpunkt eines kulturellen Projekts, das durch eine „immersive“ Ästhetik und die symbolische Neuinterpretation des Religiösen geprägt ist.

Laut Tribune Chrétienne wird die Ausgabe 2026 der Nuit Blanche in Paris, die für den 6. und 7. Juni geplant ist, unter der Leitung von Butch künstlerische und akustische Installationen in mehreren Pariser Kirchen umfassen. Ihr Bild blieb mit der Szene verbunden, die sich an das Letzte Abendmahl anlehnte und während der Olympischen Spiele Empörung auslöste.

Das Vorhaben sieht vor, historische Kirchen in Paris in Räume für sensorische und „partizipative“ Erfahrungen zu verwandeln und damit erneut die Diskussion über die Nutzung heiliger Stätten für kulturelle Darbietungen fernab ihrer religiösen Bestimmung aufzuwerfen.

Eine Kirche in eine Klanginstallation verwandelt

Eines der auffälligsten Beispiele wird die Kirche Saint-Laurent im 10. Arrondissement von Paris sein, in der eine Erfahrung mit dem Titel Sous la peau du ciel („Unter der Haut des Himmels“) installiert wird.

Laut der offiziellen Präsentation, die von dem französischen Medium zitiert wird, können die Besucher Nachrichten mit ihren „Wünschen“ auf Telefonen hinterlassen, die anschließend mit atmosphärischen Klängen und digitalen Bearbeitungen vermischt werden, um eine „lebendige und wandelbare Klangmaterie“ zu schaffen.

Das Projekt spricht von einer angeblichen „unsichtbaren Membran zwischen menschlichen Herzen und der Atmosphäre“ und verspricht, „die Welt durch Klang zwischen Erde und Himmel zu reparieren“.

Diese Art von Vorschlägen spiegelt den wachsenden Trend zwischen dem Heiligen und der kulturellen Darbietung sowie die Nutzung von Kirchen als bloße Kulissen für emotionale oder pseudo-spirituelle Erfahrungen wider, die vom christlichen Gottesdienst entkoppelt sind.

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