Evangelium des Tages 15. Mai 2026 – Joh 16,20-23

Erste Lesung

Lesung aus dem Buch der Apostelgeschichte 

Apostelgeschichte 18, 9-18

In jenen Tagen hatte Paulus in Korinth eine nächtliche Vision, in der der Herr zu ihm sagte: „Fürchte dich nicht. Rede und schweige nicht, denn ich bin bei dir, und niemand wird seine Hand gegen dich erheben, um dir zu schaden. Denn viele in dieser Stadt gehören zu meinem Volk.“ Darum blieb Paulus dort noch anderthalb Jahre und lehrte das Wort Gottes.

Als aber Gallion Statthalter von Achaja war, fielen die Juden gemeinsam über Paulus her und brachten ihn vor das Gerichtstribunal und sagten: „Dieser Mensch überredet die Leute, Gott auf eine Weise zu verehren, die gegen das Gesetz verstößt.“ Paulus wollte eben das Wort ergreifen und sich verteidigen, da sagte Gallion zu den Juden: „Wäre es eine Missetat oder ein Verbrechen, so hätte ich, wie es recht ist, auf euch zu hören; wenn es aber Streit um Worte, Namen oder euer Gesetz geht, so seht zu, wie ihr damit fertig werdet. Ich will mich damit nicht befassen.“ Und er vertrieb sie vom Gerichtstribunal. Da ergriffen sie Sosthenes, den Synagogenvorsteher, und schlugen ihn vor dem Tribunal; und Gallion kümmerte sich gar nicht darum.

Paulus blieb noch eine Weile in Korinth. Dann verabschiedete er sich von den Brüdern und segelte nach Syrien, zusammen mit Priszilla und Aquila. In Kenchreia ließ er sich das Haar schneiden, weil er ein Gelübde erfüllt hatte.



Evangelium

Lesung aus dem heiligen Evangelium nach Johannes

Johannes 16, 20-23

In jener Zeit sagte Jesus zu seinen Jüngern: „Amen, amen, ich sage euch: Ihr werdet weinen und klagen, die Welt aber wird sich freuen; ihr werdet traurig sein, aber eure Traurigkeit wird zur Freude werden.

Wenn eine Frau gebärt, hat sie Schmerzen, weil ihre Stunde gekommen ist; aber wenn sie das Kind geboren hat, denkt sie nicht mehr an die Not um der Freude willen, dass ein Mensch zur Welt gekommen ist. So habt auch ihr jetzt Traurigkeit; wieder werde ich euch sehen, und euer Herz wird sich freuen, und eure Freude wird euch niemand nehmen. An jenem Tag werdet ihr mich nichts mehr fragen.“

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