«Du gehst mit mir»: Der Dokumentarfilm, der das Glaubenszeugnis der karmelitischen Märtyrerinnen von Guadalajara wiederbelebt

«Du gehst mit mir»: Der Dokumentarfilm, der das Glaubenszeugnis der karmelitischen Märtyrerinnen von Guadalajara wiederbelebt

HM Televisión hat die Dokumentation Tú vas conmigo: Mártires Carmelitas de Guadalajara uraufgeführt, eine Produktion, die sich auf das Leben und das Martyrium von drei Nonnen konzentriert, die zu Beginn der religiösen Verfolgung von 1936 in Spanien ermordet wurden.

Der Film beleuchtet die Geschichte der Seligen María Pilar de San Francisco de Borja, Teresa del Niño Jesús y de San Juan de la Cruz und Ángeles de San José, drei barfüßige Karmelitinnen, die am 24. Juli 1936 in Guadalajara ermordet wurden.

Die Nonnen, 59, 31 und 27 Jahre alt, wurden im Kloster San José festgenommen und von Milizionären auf offener Straße hingerichtet. Später erkannte die Kirche ihr Martyrium an, da es nachgewiesen wurde, dass sie aus Hass auf den Glauben starben. Sie wurden von Papst Johannes Paul II. am 29. März 1987 seliggesprochen.

Bericht über das Martyrium und den spirituellen Kontext

Die Dokumentation rekonstruiert die Ereignisse dieses Tages, geprägt von der Gewalt gegen drei unbewaffnete Frauen. Nachdem sie gezwungen wurden, das Kloster zu verlassen, wurden sie bei hellem Tageslicht erschossen. Eine von ihnen starb sofort; eine andere wurde hingerichtet, während sie ihren Angreifern vergab, und die dritte wurde getötet, nachdem sie sich geweigert hatte, ihren Glauben zu verleugnen.

Die Produktion beleuchtet auch die spirituelle Atmosphäre, die in den Tagen zuvor im Kloster herrschte. Laut den gesammelten Zeugnissen nahmen die Nonnen die Möglichkeit des Martyriums mit Gelassenheit an und betrachteten es als vollständige Hingabe an Gott.

Zeugnisse und historischer Kontext

Unter den Experten, die an der Dokumentation teilnehmen, befindet sich Fernando Moral Acha von dem Amt für die Heiligsprechungsprozesse der Spanischen Bischofskonferenz, der den Wert des Martyriums als Zeugnis des christlichen Lebens hervorhebt.

Ebenso ordnet der Postulator Jorge López Teulón diese Ereignisse in den Kontext der religiösen Verfolgung der Dreißigerjahre ein, in der Tausende von Priestern, Ordensleuten und Laien in kurzer Zeit ermordet wurden.

Andere Zeugnisse betonen die spirituelle Dimension der Märtyrerinnen und ihre Treue zu ihrer Berufung sowie die Bedeutung des Alltagslebens als Vorbereitung auf das endgültige Zeugnis.

Ein Zeugnis, das in der Kirche bleibt

Die drei Karmelitinnen waren die ersten Opfer der religiösen Verfolgung des 20. Jahrhunderts in Spanien, deren Martyrium offiziell anerkannt wurde. Ihre Reliquien werden im Kloster San José in Guadalajara aufbewahrt, wo sie weiterhin verehrt werden.

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