Marx fasst sich wieder: Er lobt León XIV und hebt seine Rolle bei der Einheit nach einem Jahr Pontifikat hervor

Marx fasst sich wieder: Er lobt León XIV und hebt seine Rolle bei der Einheit nach einem Jahr Pontifikat hervor

Der Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, hat das erste Jahr des Pontifikats von Papst Leo XIV positiv bewertet und seinen Rolle als Förderer der Einheit und des Friedens im internationalen Kontext hervorgehoben. In Erklärungen, die von der deutschen Erzdiözese zum sogenannten „Papstsonntag“ verbreitet wurden, betonte der Purpurat den pastoralen Stil und die Prioritäten des aktuellen Pontifex.

Laut Marx hat sich Leo XIV in diesem ersten Jahr „als jemand gezeigt, der Gleichgewicht und Einheit sucht“ und stellt sein Ministerium „in den Dienst des Friedens in der Welt“, wobei er ständig die christliche Botschaft von Liebe, Gewaltlosigkeit und Barmherzigkeit erinnert.

Verteidigung des Friedens und Aufmerksamkeit für die Verletzlichsten

Der deutsche Kardinal hob auch die öffentlichen Interventionen des Papstes gegenüber internationalen Konflikten hervor. Er erklärte, dass Leo XIV sich „klar und hörbar gegen Krieg und Terrorismus“ ausgesprochen hat und seine Stimme für die Armen und Unterdrückten erhoben hat.

In diesem Sinne drückte Marx seine Anerkennung für den Pontifex in einem globalen Kontext aus, der von der Persistenz bewaffneter Konflikte und internationaler Spannungen geprägt ist.

Feier des „Papstsonntags“ in München

Die Erklärungen des Kardinals rahmen sich in die jährliche Feier des „Papstsonntags“ ein, die die Kirche um das Datum der Wahl des Pontifex (8. Mai 2026) herum gedenkt. Aus diesem Anlass wird Marx am 3. Mai eine Messe in der Frauenkirche in München leiten.

Das Ziel der Feier, wie er erklärte, ist es, für das Pontifikat von Leo XIV zu danken und für sein Ministerium zu beten, während zugleich Papst Franziskus erinnert wird, der nach zwölf Jahren an der Spitze der Kirche verstorben ist.

Marx betonte, dass Leo XIV, ohne eine Kopie seines Vorgängers zu sein, eine Linie der Kontinuität mit Papst Franziskus aufrechterhält, insbesondere in der Aufmerksamkeit für marginalisierte Personen und im Engagement für Frieden und Versöhnung.

Ein kürzlicher Kontext, geprägt von Spannungen

Diese Erklärungen erfolgen nur wenige Tage nachdem der Kardinal Marx selbst eine angebliche „koordinierte Kampagne“ gegen den deutschen Synodalprozess angeprangert hat, nach der Ablehnung von Leo XIV formeller Segnungen für gleichgeschlechtliche Paare, eine Frage, die Spannungen zwischen Rom und einigen Sektoren der Kirche in Deutschland erzeugt hat.

In dieser neuen Intervention jedoch machte der Purpurat keine Referenz auf diese Debatte und konzentrierte seine Bewertung auf die institutionellen und pastoralen Aspekte des Pontifikats, wobei er Einheit und Kontinuität als Hauptachsen hervorhob.

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