Der Papst Leo XIV konzentrierte sich an diesem Sonntag in seiner Ansprache nach dem Gebet des Regina Caeli auf einen expliziten Aufruf, das Rosenkranzgebet wiederzubeleben, zum Anlass des Beginns des Monats Mai, der traditionell der Jungfrau Maria gewidmet ist.
Der Pontifex ermutigte die Gläubigen, „die Freude, sich als Kirche zu versammeln, zu erneuern“, um dieses marianische Gebet zu beten, und betonte seine gemeinschaftliche Dimension in einem Kontext, der von der Notwendigkeit von Einheit und Frieden geprägt ist. In diesem Sinne rief er das Bild der ersten Jünger herauf, die im Cenakel zusammen mit der Jungfrau Maria versammelt waren, zwischen der Himmelfahrt und Pfingsten, als Referenz für eine Kirche, die vereint betet in Erwartung des Heiligen Geistes.
Die Einladung des Papstes rahmt sich in eine in der katholischen Tradition verwurzelte Praxis ein, die den Monat Mai mit einer Intensivierung der marianischen Andacht verbindet, insbesondere durch das Beten des Rosenkranzes sowohl im familiären Bereich als auch in den Pfarrgemeinden.
Neben dieser Ermahnung beauftragte Leo XIV die Gebete der Gläubigen mit seinen Intentionen, mit einer konkreten Erwähnung der Gemeinschaft innerhalb der Kirche und des Friedens in der Welt, in Übereinstimmung mit dem traditionell zugeschriebenen Fürbittecharakter dieses Gebets.
Im selben Kontext erinnerte der Papst auch an die Journalisten, die in Konflikten und Gewaltsituationen ihr Leben verloren haben, und verurteilte die Verletzungen der Pressefreiheit an verschiedenen Orten der Welt. Dennoch war der Aufruf, den Rosenkranz als lebendige Praxis in der Kirche wiederzubeleben, der zentrale Achse seiner Ansprache zu Beginn des marianischen Monats.