Das Bistum Rom fördert ein Treffen zwischen Christen und Muslimen in der Großen Moschee

Das Bistum Rom fördert ein Treffen zwischen Christen und Muslimen in der Großen Moschee

Die Diözese Rom hat die Feier eines Treffens zwischen Christen und Muslimen angekündigt, das nächsten Donnerstag, den 7. Mai um 17:00 Uhr in der Großen Moschee von Rom stattfinden wird, im Rahmen der Initiativen zum interreligiösen Dialog, die vom Vikariat gefördert werden.

Die Veranstaltung, betitelt „Christen und Muslime im Dialog in der Großen Moschee“, wird gemeinsam vom Islamischen Kulturzentrum Italiens und der Diözese Rom organisiert, wie das Vikariat in einer heute veröffentlichten Mitteilung mitgeteilt hat.

Institutionelle Beteiligung und Programm

Bei dem Treffen werden unter anderem Monsignore Marco Valentini, Weihbischof des nördlichen Sektors Roms, und Monsignore Marco Gnavi, Verantwortlicher für den Bereich Ökumenismus und interreligiösen Dialog der Diözese, sprechen. Auch Vertreter aus dem islamischen und akademischen Bereich nehmen teil, wie Abdellah Redouane, Generalsekretär des Islamischen Kulturzentrums Italiens, und Professor Wasim Salman, Präsident des Päpstlichen Instituts für Arabische und Islamische Studien (PISAI).

Der Tag endet mit einer geführten Tour durch die Moschee, geleitet vom Imam Nader Akkad. Während der Veranstaltung werden zudem die sogenannten „Karten zur Kenntnis des Islam“ präsentiert, die von einer gemischten Kommission aus Christen und Muslimen erarbeitet wurden.

Der Dialog als pastorale Achse

Vom Vikariat wird betont, dass solche Initiativen in eine Linie eingebettet sind, die seit Beginn des Pontifikats von Leo XIV vorangetrieben wird, der – wie in der Mitteilung heißt – auf die Bedeutung des Treffens zwischen Religionen „mit Klarheit“ gedrängt hat.

In dieser Linie wird auf die Kontinuität mit dem in den letzten Jahrzehnten entwickelten Ansatz hingewiesen, in Bezug auf den Geist der Erklärung Nostra Aetate des Zweiten Vatikanischen Konzils und auf neuere Ansätze zu Brüderlichkeit und Dialog.

Monsignore Gnavi selbst betonte, dass „keine Gelegenheit zum Dialog irrelevant“ sei, und verteidigte, dass solche Treffen zu einer „Kultur des Friedens“ beitragen, in einem internationalen Kontext, der von Konflikten und Spannungen geprägt ist.

Die Große Moschee als Raum des Treffens

Die Mitteilung stellt die Große Moschee von Rom als „Ort des brüderlichen Treffens zwischen Muslimen und Katholiken“ dar und hebt die Rolle des Islamischen Kulturzentrums Italiens bei der Förderung von Initiativen zum gegenseitigen Kennenlernen hervor.

Laut den Organisatoren ist das Ziel, ein größeres Verständnis zwischen beiden Religionen zu fördern und ein Zusammenleben auf Basis von Respekt und Kooperation zu befördern.

Hilf Infovaticana, weiter zu informieren