Madrid schließt die Anmeldungen für Freiwillige während des Papstbesuchs mit fast 16.000 Angemeldeten

Madrid schließt die Anmeldungen für Freiwillige während des Papstbesuchs mit fast 16.000 Angemeldeten

Die Erzdiözese Madrid hat vor einigen Tagen die Frist für die Anmeldung zum Ehrenamt mit insgesamt 15.996 registrierten Personen geschlossen, eine Zahl, die das anfängliche Ziel von etwa 10.000 Freiwilligen deutlich übertrifft. Dieses Ergebnis bestätigt die breite Resonanz auf den Aufruf in den vorangegangenen Wochen, um die Organisation der päpstlichen Veranstaltungen zu gewährleisten.

Der Abschluss dieser Phase markiert einen entscheidenden Schritt in der Vorbereitung der apostolischen Reise, in einem Kontext zunehmender kirchlicher Mobilisierung vor der Ankunft des Pontifex.

Eine breite Mobilisierung der madrider Kirche

Wie die Erzdiözese selbst mitteilte, stammen die Freiwilligen aus 525 Pfarreien sowie 150 religiösen Kongregationen, 70 Bildungseinrichtungen und mehr als 200 Bewegungen, Vereinen und kirchlichen Gruppen. Diese Vielfalt spiegelt die quer durch alle Bereiche der Kirche in Madrid involvierte Vorbereitung des Ereignisses wider.

Bezüglich der Aufgabenverteilung werden 5.823 Freiwillige Aufgaben der Begrüßung übernehmen, während 10.173 an der Organisation der verschiedenen Veranstaltungen teilnehmen. Dieses Aufgebot berücksichtigt die Erwartung einer hohen Zahl von Gläubigen, die zu bestimmten Zeitpunkten, wie geschätzt, eine Million Pilger überschreiten könnte.

Profil der Freiwilligen: Mehrheit junger Menschen

Die Analyse der Angemeldeten zeigt eine klare Dominanz junger Menschen. Insgesamt haben 7.427 Freiwillige ein Alter zwischen 18 und 35 Jahren, was sie zur größten Gruppe macht. Ihnen folgen Personen zwischen 36 und 65 Jahren mit 6.142 Angemeldeten, während die über 65-Jährigen eine geringere Präsenz aufweisen.

Bezüglich des Geschlechts machen 66 % der Freiwilligen Frauen und 34 % Männer aus. Darüber hinaus haben drei von vier ihre Verfügbarkeit für die Zusammenarbeit während des Wochenendes bestätigt, wenn die Hauptveranstaltungen des papstpstlichen Besuchs stattfinden.

Beginn der Phase der Ausbildung und Koordination

Nach Abschluss des Anmeldeprozesses betritt die Organisation nun eine neue Etappe, die sich auf die Ausbildung und Koordination der Teams konzentriert. Im Mai werden verschiedene Initiativen durchgeführt, die technische Vorbereitung mit spiritueller Begleitung verbinden.

Unter ihnen findet ein Rückzug statt, der vom Weihbischof Vicente Martín geleitet wird und darauf abzielt, den Sinn des Dienstes sowie die Berufung des christlichen Ehrenamts zu vertiefen. Parallel dazu werden Ausbildungstage in Bereichen wie Sicherheit und Notfälle, Erste Hilfe, Betreuung von Menschen mit Behinderung und sicheren Umgebungen abgehalten.

Spirituelle Vorbereitung und vorherige Begleitung

Neben der technischen Ausbildung hat die Erzdiözese einen spirituellen Vorbereitungsweg vorgesehen. Die Freiwilligen erhalten pastorale Materialien und Vorschläge für tägliches Gebet, inspiriert vom Wort Gottes und dem Lehramt von León XIV, mit dem Ziel, die spirituelle Dimension in ihren Dienst zu integrieren.

Zudem findet Ende Mai ein Segnungsritus des Abschieds in den Pfarreien statt, der mit den Eucharistiefeiern am Sonntag vor dem Besuch zusammenfällt. Während der Tage der apostolischen Reise wird auch das persönliche und gemeinschaftliche Gebet als Teil des Tagesablaufs gefördert.

Mit dem Abschluss der Phase der Freiwilligenanmeldungen betritt Madrid die Endphase der Vorbereitungen für den Besuch von León XIV zusammen mit Barcelona, die die Anmeldungen Anfang April abgeschlossen haben. Nur die Kanaren fehlen noch, um diese Etappe abzuschließen.

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