Evangelium des Tages 19. April 2026 – Lukas 24, 13-35

Erste Lesung

Erste Lesung

Lesung aus dem Buch der Apostelgeschichte

Apostelgeschichte 2, 14. 22-33

An dem Tag von Pfingsten trat Petrus mit den Elfen vor die Menge hin und erhob seine Stimme und sprach: „Ihr Israeliten, hört mir zu. Jesus von Nazaret war ein Mann, der von Gott unter euch beglaubigt wurde durch Wunder, Zeichen und Taten, die Gott durch ihn wirkte, wie ihr es sehr wohl wisst. Nach dem Ratschluss, den Gott von Ewigkeit her festgesetzt und beschlossen hat, wurde er dahingegeben, und ihr habt die Heiden benutzt, um ihn ans Kreuz zu schlagen.

Gott aber hat ihn auferweckt und die Bande des Todes zerrissen, da es ja nicht möglich war, dass der Tod ihn unter seiner Gewalt behielt. Denn David spricht von ihm:Ich sah den Herrn allezeit vor mir, denn er ist zu meiner Rechten, damit ich nicht wanke. Darum freut sich mein Herz, und meine Zunge jubelt; auch mein Leib wird in Hoffnung ruhen, denn du wirst meine Seele nicht dem Totenreich überlassen und nicht zulassen, dass dein Frommer die Verwesung sieht. Du hast mir den Weg des Lebens gezeigt und wirst mich mit Freude erfüllen vor deinem Antlitz.

Brüder, es sei mir erlaubt, mit aller Offenheit zu euch zu reden: Der Patriarch David ist gestorben und begraben, und sein Grab ist bei uns bis auf den heutigen Tag. Er war aber ein Prophet und wusste, dass Gott ihm mit einem Eid verheißen hatte, dass einer aus seinem Geschlecht auf seinem Thron sitzen werde; und mit prophetischem Geist sprach er von der Auferstehung des Christus, der nicht dem Tod überlassen wurde und keine Verwesung erlitt.

Gott hat also diesen Jesus auferweckt, und davon sind wir alle Zeugen. Er wurde in den Himmel erhoben durch die Kraft Gottes und empfing vom Vater den verheißenen Heiligen Geist und hat ihn ausgegossen, wie ihr es seht und hört.“

Zweite Lesung

1 Petrus 1, 17-21

Brüder: Da ihr Gott als Vater anredet, der ohne Ansehen der Person jedermanns Tun richtet nach seinen Werken, so lebt eure Zeit als Fremdlinge auf Erden in der Furcht.

Ihr wisst, dass ihr aus eurem eitlen, von den Vätern überlieferten Lebenswandel nicht mit vergänglichen Dingen wie Silber oder Gold erlöst worden seid, sondern mit dem kostbaren Blut Christi wie eines makellosen und unbefleckten Lammes, das Gott von Anfang der Welt her erwählt hat und das er in dieser letzten Zeit um euretwillen offenbart hat. Durch ihn glaubt ihr an Gott, der ihn von den Toten auferweckt und mit Herrlichkeit begnadet hat, damit euer Glaube auch Hoffnung auf Gott sei.



Evangelium

Lesung aus dem heiligen Evangelium nach Lukas 

Lukas 24, 13-35

An demselben Tag der Auferstehung gingen zwei von den Jüngern auf dem Weg in ein Dorf namens Emmaus, das etwa elf Kilometer von Jerusalem entfernt lag, und sie sprachen miteinander über alles, was geschehen war.

Während sie so redeten und miteinander diskutierten, gesellte sich Jesus zu ihnen und ging mit ihnen; aber ihre Augen waren gehalten, und sie erkannten ihn nicht. Und er sprach zu ihnen: „Worüber seid ihr so traurig, während ihr so miteinander redet?“

Einer von ihnen, namens Kleopas, antwortete ihm: „Bist du der Einzige in Jerusalem, der nicht weiß, was in diesen Tagen dort geschehen ist?“ Er sprach zu ihnen: „Was denn?“ Sie aber sprachen zu ihm: „Das mit Jesus, dem Nazoräer, der ein Prophet war, mächtig in Tat und Wort vor Gott und dem ganzen Volk. Wie ihn die Hohenpriester und unsere Oberen zum Tod verurteilt und ans Kreuz geschlagen haben. Wir aber hofften, dass er es wäre, der Israel erlösen würde; und dazu ist es nun schon der dritte Tag, dass dies geschehen ist. Aber auch einige Frauen aus unserem Kreis haben uns in Erstaunen versetzt: Sie waren frühmorgens am Grab, fanden seinen Leib nicht und kamen und sagten, es seien ihnen Engel erschienen, die sagten, er lebe. Einige von unseren Leuten gingen zum Grab und fanden es so, wie die Frauen gesagt hatten; ihn aber sahen sie nicht.“

Da sprach er zu ihnen: „O ihr Unverständigen und so Langsame im Herzen, zu glauben an alles, was die Propheten geredet haben! Musste nicht der Christus dies alles leiden und so in seine Herrlichkeit eingehen?“ Und er begann bei Mose und bei allen Propheten und legte ihnen aus, was in allen Schriften von ihm die Rede war.

Sie waren nahe am Dorf, wohin sie gingen; und er tat, als wollte er weitergehen. Aber sie nötigten ihn und sprachen: „Bleib bei uns, denn es will Abend werden, und der Tag hat sich schon geneigt.“ Und er ging hinein, um bei ihnen zu bleiben. Als er mit ihnen zu Tisch saß, nahm er das Brot, sprach den Segen, brach es und gab es ihnen. Da wurden ihnen die Augen aufgetan, und sie erkannten ihn; und er verschwand vor ihnen. Und sie sprachen miteinander: „Brannte nicht unser Herz in uns, als er mit uns redete auf dem Weg und uns die Schriften aufschloss?“

Und sie standen auf in derselben Stunde, kehrten nach Jerusalem zurück und fanden die Elfen versammelt mit den anderen Jüngern, die zu ihnen sprachen: „Der Herr ist wirklich auferstanden und ist dem Simon erschienen.“ Sie aber erzählten, was auf dem Weg mit ihnen geschehen war und wie er von ihnen erkannt worden war am Brotbrechen.

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