Das Europäische Parlament lädt León XIV zur Intervention in einer Plenarsitzung ein.

Das Europäische Parlament lädt León XIV zur Intervention in einer Plenarsitzung ein.

Die Präsidentin des Europäischen Parlaments, Roberta Metsola, kündigte am Mittwoch, den 15. April, an, dass die Institution ihre Einladung an Papst Leo XIV erneuert hat, damit er an einer bevorstehenden Plenarsitzung teilnimmt.

Durch eine Nachricht, die auf dem sozialen Netzwerk X veröffentlicht wurde, hob Metsola die Figur des Pontifex nicht nur als Führer der katholischen Kirche hervor, sondern auch als moralische Referenz im aktuellen Kontext.

Wie die Präsidentin des Europäischen Parlaments erklärte, wurde der Kontakt mit dem Heiligen Stuhl im Namen der Institution aufgenommen, um die formelle Einladung an den Papst zu wiederholen.

Metsola betonte, dass die Stimme von Leo XIV von „Europäern aller Konfessionen – und auch von denen, die keiner angehören –“ gehört und respektiert wird, in einem Moment, den sie als bedürftig nach „moralischem Mut und Klarheit“ beschrieb.

Das Ziel, fügte sie hinzu, sei es, den Pontifex in naher Zukunft zu empfangen und seine an Europa gerichtete Botschaft zu hören.

Eine bereits laufende institutionelle Beziehung

Die Einladung rahmt sich in eine bereits in den letzten Monaten gefestigte institutionelle Beziehung ein. Wie Vatican News vor einigen Monaten berichtete, wurde Metsola im Januar von Papst Leo XIV im Apostolischen Palast im Vatikan empfangen, in einer Audienz, in der beide Seiten die Notwendigkeit diskutierten, den Frieden durch Dialog zu fördern.

Nach dem Treffen dankte die Präsidentin des Europäischen Parlaments dem Pontifex für die „Klarheit der Absichten“ und hob die geteilten Reflexionen über die Rolle Europas beim Aufbau des Friedens hervor, in einem Kontext, der von mehreren internationalen Konflikten geprägt ist.

In den letzten Wochen hat der Pontifex seinen Widerstand gegen den Krieg wiederholt und seine Besorgnis über die Situation in Gaza zum Ausdruck gebracht, indem er die humanitären Bedingungen als „inakzeptabel“ bezeichnete, während er gleichzeitig einen friedlichen Ausweg aus der Eskalation um den Iran forderte, was in den Erklärungen von Donald Trump und den Reaktionen verschiedener europäischer Staatsmänner widerhallte.

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