Das Vikariat von Rom hat die Feier einer nächtlichen Pilgerfahrt unter dem Motto „Im Gebet mit den Völkern“ angekündigt, eine Initiative, die Gläubige unterschiedlicher Nationalitäten zusammenbringen wird, um für den Frieden in einem internationalen Kontext zu beten, der von Instabilität geprägt ist. Laut der Pressestelle der römischen Diözese wird die Veranstaltung vom Rathaus von Rom unterstützt und vom Kardinalvikar Baldo Reina geleitet.
Ein Gebet in 22 Sprachen im Herzen Roms
Die Einladung, initiiert vom Amt für Migranten der Diözese, zielt darauf ab, die universelle Dimension der Kirche durch ein gemeinsames Gebet in 22 verschiedenen Sprachen sichtbar zu machen. Die Veranstaltung ist speziell mit der aktiven Beteiligung ausländischer Gemeinschaften in Rom organisiert, obwohl die Einladung an alle Gläubigen ergeht.
Die Pilgerfahrt beginnt in der Nacht des Samstags, dem 18. April, um 23:30 Uhr, in der Gegend von Porta Capena, in der Nähe des Circus Maximus. Von dort aus werden die Teilnehmer den traditionellen marianischen Weg bis zum Heiligtum der Madonna del Divino Amore zurücklegen.
Ein Glaubensweg, der mit der Messe bei Tagesanbruch endet
Die Pilgerfahrt endet in der Morgendämmerung des Sonntags, dem 19. April, mit der Feier der Heiligen Messe um fünf Uhr morgens im marianischen Heiligtum, ebenfalls geleitet vom Kardinal Reina. Während des Weges werden verschiedene Gemeinschaften das Gebet mit Gesängen aus ihren Traditionen begleiten und so den universalen Charakter der Initiative unterstreichen.
Von der Organisation wird auf den symbolischen Wert dieser Einladung in einem besonders heiklen Moment für den Weltfrieden hingewiesen. Der Direktor des Amts für Migranten der Diözese Rom, Don Pietro Guerini, hat hervorgehoben, dass es sich um „eine Gelegenheit handelt, vereint zu bleiben und ein gemeinsames Gebet für den Frieden zu erheben“, und den Wunsch geäußert, dass diese Geste ein sichtbares Zeichen der Hoffnung für die Welt sei.