Evangelium des Tages 4. April 2026

Erste Lesung

Lesung aus dem Brief an die Hebräer

Hb 4,1-16

Lasst uns daher auf der Hut sein, solange die Verheißung bleibt, in seine Ruhe einzugehen, damit nicht jemand unter euch scheinbar versagt. Denn wir haben ja die Frohbotschaft ebenso empfangen wie jene. Aber das Wort, das sie hörten, half ihnen nichts, weil sie nicht mit dem Glauben vereinigt waren mit denen, die es hörten. Denn wir, die wir glauben, gehen in die Ruhe ein, wie er gesagt hat: „Wie ich in meinem Zorn geschworen habe: Sie werden nicht in meine Ruhe eingehen!“

Seine Werke aber waren vollendet von der Erschaffung der Welt an. Denn irgendwo hat er über den siebten Tag also gesprochen: „Und Gott ruhte am siebten Tag von allen seinen Werken“; und wiederum an der genannten Stelle: „Sie werden nicht in meine Ruhe eingehen.“ Daher bleibt es noch übrig, dass einige in sie eingehen, und die, die zuvor die Frohbotschaft empfingen, gingen nicht ein wegen ihres Ungehorsams, und er bestimmte abermals einen Tag – „heute“ –, als er lange danach durch David sprach, wie schon zitiert : „Heute, wenn ihr seine Stimme hört, verhärtet eure Herzen nicht!“

Denn wenn Josua ihnen die Ruhe gegeben hätte, würde er nicht danach von einem anderen Tag gesprochen haben. Daher bleibt noch eine Sabbatruhe für das Volk Gottes übrig. Und wer in die Ruhe Gottes eingeht, der ruht von seinen Werken ab, wie Gott von seinen. So lasst uns nun eifrig darnach trachten, in diese Ruhe einzugehen, damit nicht jemand am gleichen Beispiel des Ungehorsams zu Fall kommt.

Denn das Wort Gottes ist lebendig und wirksam und schärfer als jedes zweischneidige Schwert; es dringt durch, bis es scheidet Seele und Geist, Gelenke und Mark, und es vermag zu beurteilen die Regungen und Gedanken des Herzens. Nichts Geschaffenes ist vor ihm verborgen, sondern alles ist nackt und bloß vor den Augen dessen, vor dem wir Rechenschaft ablegen müssen.

Da wir nun einen großen Hohenpriester haben, der die Himmel durchschritten hat, Jesus, den Sohn Gottes, lasst uns an unserem Bekenntnis festhalten.  Denn wir haben keinen Hohenpriester, der nicht Mitgefühl haben könnte mit unseren Schwächen, sondern einen, der in allem auf die gleiche Weise versucht wurde wie wir, doch ohne Sünde. So lasst uns nun mit Zuversicht hinzutreten zum Thron der Gnade, um Barmherzigkeit zu erlangen und Gnade zu finden zur rechtzeitigen Hilfe.



Evangelium

Evangelium nach dem hl. Matthäus

Mt 27, 62-66

Am nächsten Tag, dem folgenden nach dem Rüsttag, versammelten sich die Hohenpriester und die Pharisäer bei Pilatus und sagten: „Herr, wir erinnern uns, dass dieser Verführer, als er noch lebte, sagte: Nach drei Tagen stehe ich wieder auf. So befiehl, dass das Grab bis zum dritten Tag gesichert wird, damit nicht seine Jünger kommen, ihn stehlen und dem Volk sagen: Er ist von den Toten auferstanden. Und diese letzte Täuschung wäre schlimmer als die erste.“ Pilatus sagte zu ihnen: „Die Wache sei eure Sache; geht hin und sichert es, so gut ihr könnt.“ Sie gingen hin und sicherten das Grab, indem sie den Stein versiegelten und die Wache stellten.

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