Fabrizio Mastrofini, der für die Kommunikation der Päpstlichen Akademie für das Leben des Vatikans verantwortlich war und jetzt Mitglied des Dikasteriums für die Kommunikation ist, hat die Wahl von Sarah Mullally zum Erzbischof von Canterbury öffentlich gefeiert. In einer auf X veröffentlichten Nachricht bezeichnete Mastrofini die Ernennung als eine „große Entscheidung, sehr wichtig. Ein positives und inklusives Zeichen für Europa, für die ganze Welt und für die Religionen“.
Vorherige kontroverse Positionen
Es ist nicht das erste Mal, dass Mastrofini mit Aussagen in Verbindung gebracht wird, die Kontroversen um die moralische Lehre der Kirche auslösen. Zum Beispiel sagte 2022 ein mit dieser Institution verbundener Theologe in einem von ihm geleiteten Interview, dass man von der Lehre der Kirche zur Verhütung abweichen könne.
Die neue Gratulation an Sarah Mullally verstärkt die Wahrnehmung, dass innerhalb der Mitglieder der vatikanischen Institution Gesten und Nachrichten entstehen, die sich von dieser grundlegenden Mission zu entfernen scheinen.
Kritische Reaktionen
Die Nachricht des Sprechers hat Verwirrung in sozialen Medien und unter Gläubigen ausgelöst, die mehr Zurückhaltung von einer Institution dieser Ebene erwartet hatten. Obwohl es als persönliche Meinung betrachtet werden kann, macht die Relevanz seiner Verantwortung innerhalb der Akademie seine Worte zu einem öffentlichen Zeichen, das unvermeidlich mit dem Vatikan selbst assoziiert wird.

